Einblatt
Dunkelgrüne, glänzende Blätter und weiße Hochblätter über dem Laub: Das Einblatt gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen und kommt auch mit wenig Licht zurecht. Damit ist es ideal für Wohnräume, Büros und Badezimmer.
Was das Einblatt braucht, um bei dir zu wachsen
Das Einblatt mag einen hellen bis halbschattigen Platz ohne direkte Mittagssonne und Temperaturen über etwa sechzehn Grad. Die Erde sollte gleichmäßig feucht bleiben, ohne dass Wasser im Übertopf steht. Hängende Blätter zeigen zuverlässig an, dass gegossen werden sollte.
Gegossen wird am besten mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser. Trockene Heizungsluft mag die Pflanze nicht, gelegentliches Besprühen oder ein Wasserschälchen daneben helfen. Von Frühjahr bis Herbst wird alle zwei Wochen gedüngt, im Winter deutlich seltener.
Zu Zimmerpflanzen
Wo das Einblatt am besten zur Geltung kommt
Das Einblatt steht als Zimmerpflanze in Wohnräumen, Büros und Badezimmern, wo es die höhere Luftfeuchtigkeit schätzt. Auch in Räumen mit Nordfenster kommt es zurecht, blüht dort aber spärlicher. Ein Platz direkt über der Heizung ist ungünstig.
Alle zwei bis drei Jahre wird im Frühjahr in ein wenig größeres Gefäß umgetopft, dabei lassen sich große Pflanzen leicht teilen. Alle Pflanzenteile sind für Menschen und Haustiere leicht giftig, der Saft kann Haut und Schleimhäute reizen.
Informationen über das Einblatt
- Botanischer Name:
- Spathiphyllum wallisii
- Weitere Namen:
- Blattfahne, Friedenslilie, Scheidenblatt
- Verwendung:
- Zimmer
- Herkunft:
- Mittel- und Südamerika
- Schnitt:
- Verblühtes bodennah entfernen
- Düngung:
- Alle zwei Wochen im Sommer
- Gießen:
- Gleichmäßig, mit weichem Wasser
- Langlebigkeit:
- Langlebig bei guter Pflege
So vielfältig ist das Einblatt
Im Handel sind vor allem kompakte Sorten von Spathiphyllum wallisii mit etwa dreißig bis fünfzig Zentimetern Höhe sowie großwüchsige Hybriden, die deutlich über einen Meter erreichen und entsprechend viel Platz brauchen.
Daneben gibt es panaschierte Sorten mit weiß gesprenkelten Blättern, die etwas mehr Licht brauchen als die grünen Formen. Die weißen Hochblätter sind botanisch keine Blütenblätter, sondern umhüllen den eigentlichen Blütenkolben.
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Fragen rund um das Einblatt
Wie oft muss man das Einblatt gießen?
Gleichmäßig, sodass die Erde nie ganz austrocknet. Hängende Blätter sind ein zuverlässiges Signal. Wasser im Übertopf wird nach kurzer Zeit abgegossen.
Welchen Standort braucht das Einblatt?
Hell bis halbschattig, ohne direkte Mittagssonne. Es kommt auch mit wenig Licht zurecht, blüht an dunklen Plätzen allerdings deutlich spärlicher.
Warum blüht mein Einblatt nicht?
Meist fehlt Licht oder Dünger, manchmal ist der Topf auch zu groß. Ein hellerer Platz und regelmäßige Gaben im Sommer bringen die Blüte zurück.
Warum bekommt das Einblatt braune Blattspitzen?
Häufige Ursachen sind trockene Heizungsluft, kalkhaltiges Wasser oder ein zu trockener Ballen. Weiches Wasser und höhere Luftfeuchte helfen zuverlässig.
Ist das Einblatt giftig für Haustiere?
Ja, leicht. Alle Pflanzenteile enthalten Stoffe, die Haut und Schleimhäute reizen können. Bei kleinen Kindern und Haustieren steht es besser außer Reichweite.
Wann topft man das Einblatt um?
Alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr in ein nur wenig größeres Gefäß. Dabei lassen sich große Pflanzen gut teilen und als zwei Töpfe weiterkultivieren.
Reinigt das Einblatt die Raumluft?
In Laborversuchen filtert es einzelne Schadstoffe. Für eine messbare Wirkung in einem normalen Wohnzimmer wären allerdings sehr viele Pflanzen nötig.
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