Zimmerpflanzen

Grün das ganze Jahr: Zimmerpflanzen bringen Ruhe in Wohnräume und kommen auch dort zurecht, wo wenig Tageslicht ankommt.

Wissenswert

Was Zimmerpflanzen besonders macht

Zimmerpflanzen machen aus einem Raum einen Ort, an dem etwas wächst. Goldene Efeutute, Einblatt, Dreimasterblume und Topfgerbera bringen Blattstruktur, Farbe und zum Teil auch Blüte ins Wohnzimmer, und das über das ganze Jahr hinweg. Viele kommen dabei mit erstaunlich wenig Licht zurecht.

Wichtig sind ein Platz ohne Zugluft, ein Topf mit Wasserabzug und Gießen erst, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Zu viel Wasser schadet den meisten Zimmerpflanzen deutlich mehr als zu wenig. Wie hell es die einzelnen Arten brauchen, findest du in unserem Pflanzenlexikon.

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Einblatt mit weißen Blüten als Zimmerpflanze in einem hellen Raum
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Welche Zimmerpflanzen kommen mit wenig Licht aus?

Einige Zimmerpflanzen stammen aus dem Unterwuchs tropischer Wälder und sind an gedämpftes Licht gewöhnt. Sie wachsen an dunkleren Plätzen langsamer, bleiben aber gesund. Völlig ohne Tageslicht kommt allerdings keine Zimmerpflanze dauerhaft aus.

Welcher Standort ist für Zimmerpflanzen ideal?

Die meisten Zimmerpflanzen stehen gern hell, aber ohne pralle Mittagssonne direkt hinter der Scheibe. Zugluft und die trockene Luft über einem Heizkörper vertragen sie dagegen schlecht. Je nach Art können die Ansprüche an Licht und Luftfeuchte auseinandergehen.

Wie oft sollte man Zimmerpflanzen gießen?

Gegossen wird nach Bedarf statt nach Kalender, also erst dann, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Im Winter brauchen die meisten Arten deutlich weniger Wasser als in der Wachstumszeit. Dauerhaft nasse Wurzeln sind die häufigste Ursache für Ausfälle.

Welche Erde brauchen Zimmerpflanzen?

Bewährt hat sich eine lockere, strukturstabile Erde, die Wasser hält ohne zu vernässen. Ein mineralischer Anteil verbessert bei vielen Arten den Wasserabzug. Wichtiger als die Mischung selbst ist ein Topf mit Abzugsloch.

Wann sollte man Zimmerpflanzen umtopfen?

Ein Umtopfen ist sinnvoll, wenn die Wurzeln den Topf ausgefüllt haben oder aus den Abzugslöchern wachsen. Der übliche Zeitpunkt liegt im Frühjahr, wenn das Wachstum wieder einsetzt. Das neue Gefäß sollte nur wenige Zentimeter größer sein als das alte.

Welche Zimmerpflanzen sind besonders pflegeleicht?

Als pflegeleicht gelten Arten, die kurze Trockenphasen verzeihen und mit wechselnden Lichtverhältnissen zurechtkommen. Sie sind vor allem für Räume geeignet, in denen nicht täglich jemand nach den Pflanzen sieht. Ganz ohne Wasser und Licht kommt aber auch die robusteste Art nicht aus.

Wie finde ich die richtige Zimmerpflanze für meinen Raum?

Achte vor allem auf die Lichtverhältnisse, den verfügbaren Platz und darauf, wie viel Pflege du investieren möchtest. Unser Pflanzenberater hilft dir dabei, passende Zimmerpflanzen auszuwählen. Genauere Informationen zu den einzelnen Arten findest du zusätzlich in unserem Pflanzenlexikon.

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