Dahlie
Große, vielfältig geformte Blüten von Juli bis zum ersten Frost: Die Dahlie ist der Star des Spätsommers. Ob im Beet, im großen Kübel oder in der Vase, sie liefert über Wochen Farbe in fast jedem Ton.
Was die Dahlie braucht, um bei dir zu wachsen
Dahlien brauchen einen sonnigen, windgeschützten Platz und lockere, nährstoffreiche Erde. Die Knollen kommen ab Mitte April etwa zehn Zentimeter tief in den Boden, nach den Eisheiligen sind die Triebe vor Frost sicher. Höhere Sorten brauchen von Anfang an einen Stab.
Gegossen wird regelmäßig und durchdringend, aber bodennah, weil nasse Blüten faulen. Ab der Knospenbildung ist ein kaliumbetonter Dünger sinnvoll. Wer Verblühtes laufend tief ausschneidet, hält die Pflanze bis zum ersten Frost in Blüte.
Zu Zwiebel- & Schnittblumen
Wo die Dahlie am besten zur Geltung kommt
Dahlien passen in Staudenbeete, Rabatten und große Kübel ab etwa zwanzig Litern. Niedrige Beetdahlien eignen sich für den vorderen Beetrand und für Gefäße, hohe Sorten stehen besser im Beethintergrund oder in einem eigenen Schnittbeet, wo sie in Ruhe Platz nehmen können.
Als Schnittblume werden Dahlien früh am Morgen geschnitten, sobald die Blüte gut geöffnet ist; Knospen öffnen sich in der Vase nicht mehr nach. Nach dem ersten Frost werden die Knollen ausgegraben, abgetrocknet und frostfrei eingelagert.
Informationen über die Dahlie
- Botanischer Name:
- Dahlia
- Weitere Namen:
- Georgine, Gartendahlie
- Verwendung:
- Beet, Kübel
- Herkunft:
- Mexiko und Mittelamerika
- Schnitt:
- Verblühtes laufend ausschneiden
- Düngung:
- Kaliumbetont ab der Knospe
- Gießen:
- Regelmäßig und durchdringend
- Langlebigkeit:
- Mehrjährige Knolle, frostfrei lagern
So vielfältig ist die Dahlie
Die Sortengruppen sind vor allem nach der Blütenform geordnet: Ball- und Pompondahlien sind dicht gefüllt und kugelig, Kaktusdahlien haben spitz eingerollte Blütenblätter, dekorative Dahlien breite und flache. Dazu kommen Anemonen- und Halskrausendahlien.
Einfach blühende Sorten mit offener Mitte sind für Bienen und Hummeln die wertvollsten, weil Pollen und Nektar erreichbar bleiben. Die Größe reicht von niedrigen Beetdahlien bis zu Sorten mit tellergroßen Blüten auf über einem Meter Höhe.
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Fragen rund um die Dahlie
Wann pflanzt man Dahlienknollen?
Ab Mitte April kommen die Knollen etwa zehn Zentimeter tief in die Erde. Austreibende Triebe werden bis nach den Eisheiligen vor Spätfrösten geschützt.
Wie überwintert man Dahlien richtig?
Nach dem ersten Frost werden die Knollen ausgegraben, abgetrocknet und kühl, dunkel und frostfrei bei etwa fünf bis zehn Grad in Kisten gelagert.
Wie oft muss man Dahlien gießen?
Regelmäßig und durchdringend, statt häufig in kleinen Mengen. Gegossen wird bodennah, weil nasse Blüten und dichtes Laub sonst leicht zu faulen beginnen.
Wie blühen Dahlien möglichst lange?
Verblühtes wird laufend tief ausgeschnitten, damit keine Samen angesetzt werden. Zusammen mit kaliumbetonter Düngung hält die Blüte bis zum ersten Frost.
Muss man Dahlien wirklich anbinden?
Hohe Sorten ja. Der Stab kommt am besten schon beim Pflanzen in den Boden, damit die Knolle später nicht verletzt wird. Beetdahlien kommen ohne aus.
Eignen sich Dahlien als Schnittblume?
Sehr gut. Geschnitten wird früh am Morgen, sobald die Blüte gut geöffnet ist. Knospen öffnen sich in der Vase nicht mehr nach und bleiben geschlossen.
Was tun gegen Schnecken an Dahlien?
Junge Triebe sind besonders gefährdet. Hilfreich sind ein Schutzring, regelmäßiges Absammeln und ein trockener, offener Standort ohne dichte Bodendecker.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



