Immergrün
Glänzend grüne Blätter das ganze Jahr und im Frühling zahlreiche blaue Sternblüten: Das Kleine Immergrün ist einer der zuverlässigsten Bodendecker für Schatten. Es bildet dichte Teppiche und hält Unkraut fern.
Was das Immergrün braucht, um bei dir zu wachsen
Das Immergrün wächst im Halbschatten und Schatten am besten, etwa unter Bäumen und Sträuchern. Der Boden sollte humos und frisch sein, sonst ist es wenig anspruchsvoll. Gepflanzt wird im Frühjahr oder Herbst, mit etwa acht bis zwölf Pflanzen pro Quadratmeter.
Bis die Fläche geschlossen ist, wird regelmäßig gejätet und bei Trockenheit gegossen. Danach braucht es kaum Pflege. Zu lange Triebe lassen sich nach der Blüte einkürzen, eine Gabe Kompost im Frühjahr genügt als Dünger vollkommen.
Zu Bodendecker
Wo das Immergrün am besten zur Geltung kommt
Das Immergrün eignet sich zur Unterpflanzung von Bäumen und Sträuchern, für schattige Hänge, Böschungen, Grabbepflanzungen und schattige Beete. Weil es über Ausläufer dichte Teppiche bildet, ersetzt es an schwierigen Stellen den Rasen, den dort niemand mähen will.
In Kübeln unter Hochstämmen und in Schalen hängt es locker über den Rand. Gut kombinieren lässt es sich mit Frühlingszwiebeln wie Schneeglöckchen oder Narzissen, die durch den Teppich hindurch wachsen, sowie mit Farnen und Funkien.
Informationen über das Immergrün
- Botanischer Name:
- Vinca minor
- Weitere Namen:
- Kleines Immergrün, Singrün
- Verwendung:
- Beet, Grab, Kübel
- Herkunft:
- Europa und Kleinasien
- Schnitt:
- Bei Bedarf nach der Blüte
- Düngung:
- Kompost im Frühjahr
- Gießen:
- Bei Trockenheit
- Langlebigkeit:
- Ausdauernder Bodendecker
So vielfältig ist das Immergrün
Neben der blau blühenden Grundform gibt es Sorten mit weißen, violetten und weinroten Blüten, manche davon gefüllt. Sorten mit gelb oder weiß panaschiertem Laub bringen zusätzliche Helligkeit in dunkle Ecken unter Gehölzen.
Das Große Immergrün wird deutlich höher, hat größere Blätter und Blüten und wächst noch kräftiger, ist bei uns aber etwas weniger frosthart. In Balkonkästen wird oft eine panaschierte Form als hängende Blattschmuckpflanze verwendet.
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Fragen rund um das Immergrün
Wie viele Immergrün-Pflanzen braucht man pro Quadratmeter?
Etwa acht bis zwölf Pflanzen pro Quadratmeter. So schließt sich die Fläche meist innerhalb von zwei Jahren zu einem dichten Teppich.
Welchen Standort braucht das Immergrün?
Halbschattig bis schattig mit humosem, frischem Boden. In voller Sonne kommt es nur zurecht, wenn der Boden gleichmäßig feucht bleibt.
Muss man Immergrün schneiden?
Nicht unbedingt. Zu lange oder störende Triebe werden nach der Blüte eingekürzt, das fördert zugleich einen dichteren Wuchs der ganzen Fläche.
Wie schnell breitet sich Immergrün aus?
Mäßig schnell über Ausläufer, die an den Knoten wurzeln. Wo es nicht hinsoll, lassen sich die Triebe leicht abstechen oder herausziehen.
Ist Immergrün giftig?
Ja, das Kleine Immergrün gilt als giftig und sollte nicht verzehrt werden. In Gärten mit kleinen Kindern und Haustieren ist deshalb Vorsicht geboten.
Eignet sich Immergrün für das Grab?
Ja, es ist ein klassischer Grabbodendecker, weil es ganzjährig grün bleibt und wenig Pflege braucht. Besonders gut passt es zu schattigen Grabstellen.
Ist Immergrün winterhart?
Ja, das Kleine Immergrün ist völlig winterhart und behält auch im Winter seine Blätter. Nur in kahlen Frostlagen können einzelne Blätter braun werden.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



