Mauerpfeffer
Leuchtend gelbe Sternblüten auf dichten, fleischigen Polstern: Der Mauerpfeffer ist der genügsamste Bodendecker für sonnige, trockene Plätze. Er wächst genau dort, wo andere Pflanzen längst aufgeben.
Was der Mauerpfeffer braucht, um bei dir zu wachsen
Der Mauerpfeffer braucht einen vollsonnigen Platz und einen trockenen, sandigen oder steinigen Boden. Er speichert Wasser in seinen dicken Blättern und kommt deshalb mit langer Trockenheit zurecht, Nässe und nährstoffreiche Erde bekommen ihm dagegen nicht.
Gegossen wird nur direkt nach dem Pflanzen, gedüngt gar nicht. Ein Schnitt ist nicht nötig, verblühte Stände lassen sich aber abscheren. Er vermehrt sich leicht, jedes abgebrochene Triebstück kann an einer neuen Stelle anwachsen.
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Wo der Mauerpfeffer am besten zur Geltung kommt
Der Mauerpfeffer eignet sich für Steingärten, Trockenmauern, Mauerkronen, Pflasterfugen, Kiesflächen und extensive Dachbegrünungen. Auch auf Garagendächern, in flachen Schalen und in Grabbepflanzungen deckt er zuverlässig den Boden ab.
Zusammen mit anderen Sedum-Arten, Hauswurz und Thymian entstehen pflegeleichte, trockenheitsverträgliche Pflanzungen für sonnige Lagen, die kaum Wasser brauchen. Die gelben Blüten sind im Sommer bei Bienen, Hummeln und Schmetterlingen sehr beliebt.
Informationen über den Mauerpfeffer
- Botanischer Name:
- Sedum acre
- Weitere Namen:
- Scharfer Mauerpfeffer, Fetthenne, Sedum
- Verwendung:
- Beet, Kübel, Grab
- Herkunft:
- Europa und Nordafrika
- Schnitt:
- Nicht erforderlich
- Düngung:
- Nicht nötig
- Gießen:
- Nur nach dem Pflanzen
- Langlebigkeit:
- Ausdauernder Bodendecker
So vielfältig ist der Mauerpfeffer
Der Scharfe Mauerpfeffer trägt leuchtend gelbe Blüten und verdankt seinen Namen dem pfeffrig scharfen Geschmack seiner Blätter. Der Weiße Mauerpfeffer blüht weiß bis zartrosa, der Milde Mauerpfeffer schmeckt nicht scharf und wächst ähnlich flach.
Zur großen Gattung Sedum gehören auch höhere Fetthennen wie die Große Fetthenne, die im Herbst blüht, und die Kaukasus-Fetthenne mit roten Blüten und oft rötlichem Laub. Viele Arten färben sich bei Sonne und Kälte rötlich.
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Fragen rund um den Mauerpfeffer
Welchen Standort braucht der Mauerpfeffer?
Vollsonnig und trocken, mit sandigem, steinigem und magerem Boden. Im Schatten und in nährstoffreicher, feuchter Erde wird er schnell lückig und fault.
Muss man Mauerpfeffer gießen?
Nur nach dem Pflanzen, bis er angewachsen ist. Danach kommt er mit dem Regen aus, seine fleischigen Blätter speichern Wasser für lange Trockenzeiten.
Eignet sich Mauerpfeffer zur Dachbegrünung?
Ja, er ist eine der wichtigsten Pflanzen für extensive Dachbegrünungen. Er braucht nur eine dünne Substratschicht und übersteht Hitze und Trockenheit.
Ist Mauerpfeffer begehbar?
Nur gelegentlich. Einzelne Tritte verträgt er, für stark genutzte Wege ist er aber nicht geeignet. In Fugen zwischen Platten wächst er dagegen sehr gut.
Ist Mauerpfeffer giftig?
Der Scharfe Mauerpfeffer gilt als leicht giftig und sollte nicht gegessen werden. In größeren Mengen kann er Übelkeit und Magenbeschwerden verursachen.
Wie vermehrt man Mauerpfeffer?
Ganz einfach über Triebstücke, die auf die Erde gelegt und leicht angedrückt werden. Sie wurzeln innerhalb weniger Wochen von selbst an.
Ist Mauerpfeffer winterhart?
Ja, er ist völlig winterhart und behält seine Blätter auch im Winter. Nasser Boden in der kalten Jahreszeit schadet ihm mehr als starker Frost.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



