Monstera
Große, glänzende Blätter mit charakteristischen Schlitzen und Löchern: Die Monstera ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt. Sie wächst schnell, ist pflegeleicht und bringt Dschungelgefühl in jeden Raum.
Was die Monstera braucht, um bei dir zu wachsen
Die Monstera braucht einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne und Temperaturen über etwa sechzehn Grad. An zu dunklen Standorten bleiben die neuen Blätter klein und ohne Schlitze. Die Erde sollte locker und durchlässig sein, eine Grünpflanzenerde passt gut.
Gegossen wird, wenn die obere Erdschicht angetrocknet ist, denn Staunässe schadet den Wurzeln. Von Frühjahr bis Herbst wird alle zwei Wochen gedüngt. Die großen Blätter werden gelegentlich feucht abgewischt, damit sie das Licht gut aufnehmen.
Zu Zimmerpflanzen
Wo die Monstera am besten zur Geltung kommt
Die Monstera ist eine Solitärpflanze für Wohnzimmer, Büros, Wintergärten und helle Flure mit ausreichend Platz. Weil sie mit den Jahren breit und hoch wird, steht sie am besten frei am Boden in einem großen Topf, wo sich ihre Blätter ungestört entfalten.
Ein Moosstab gibt den kletternden Trieben Halt und lenkt das Wachstum nach oben. Die langen Luftwurzeln können am Stab festgebunden oder in die Erde geleitet werden. Im Sommer darf sie an einen geschützten, schattigen Platz ins Freie.
Informationen über die Monstera
- Botanischer Name:
- Monstera deliciosa
- Weitere Namen:
- Fensterblatt, Köstliches Fensterblatt
- Verwendung:
- Zimmer
- Herkunft:
- Mittelamerika
- Schnitt:
- Bei Bedarf einkürzen
- Düngung:
- Alle zwei Wochen im Sommer
- Gießen:
- Mäßig, Erde antrocknen lassen
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig
So vielfältig ist die Monstera
Am bekanntesten ist die Monstera deliciosa mit ihren großen, tief geschlitzten Blättern. Die Monstera adansonii bleibt kleiner und trägt ovale Blätter mit zahlreichen Löchern, weshalb sie auch als Affen- oder Lochblatt bekannt ist.
Begehrt und selten sind panaschierte Sorten wie 'Thai Constellation' oder 'Albo Variegata' mit cremeweiß gesprenkelten Blättern. Sie wachsen langsamer, brauchen etwas mehr Licht und sind deutlich teurer als die grüne Grundform der Monstera.
Zu Zimmerpflanzen
Fragen rund um die Monstera
Welchen Standort braucht die Monstera?
Hell, aber ohne direkte Mittagssonne, bei mindestens sechzehn Grad. An einem zu dunklen Platz bilden die neuen Blätter keine Schlitze und bleiben klein.
Wie oft muss man eine Monstera gießen?
Etwa einmal pro Woche, sobald die obere Erdschicht angetrocknet ist. Im Winter reicht deutlich weniger, stehendes Wasser im Übertopf sollte vermieden werden.
Warum bekommt meine Monstera keine Löcher?
Junge Pflanzen haben oft noch ungeschlitzte Blätter. Bei älteren Pflanzen fehlt meist Licht, an einem helleren Platz kommen die typischen Schlitze wieder.
Warum bekommt die Monstera gelbe Blätter?
Häufig wird zu viel gegossen oder das Wasser staut sich im Topf. Auch Lichtmangel kommt infrage, ein einzelnes altes Blatt wirft sie dagegen ganz natürlich ab.
Wann topft man eine Monstera um?
Etwa alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr, wenn die Wurzeln den Topf ausfüllen. Der neue Topf sollte nur wenige Zentimeter größer sein als der alte.
Darf man die Luftwurzeln der Monstera abschneiden?
Besser nicht, sie versorgen die Pflanze mit Wasser und geben Halt. Man kann sie am Moosstab festbinden oder in die Erde leiten, wenn sie stören.
Ist die Monstera giftig?
Ja, die Blätter enthalten Calciumoxalat und reizen Mund und Schleimhäute. Für Katzen, Hunde und kleine Kinder sollte sie deshalb außer Reichweite stehen.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



