Nestfichte
Flach, rundlich und in der Mitte leicht vertieft: Die Nestfichte verdankt ihren Namen dem typischen Nestwuchs. Als langsam wachsender Zwergnadelbaum bringt sie ganzjährig Struktur in kleine Beete, Steingärten und Kübel.
Was die Nestfichte braucht, um bei dir zu wachsen
Die Nestfichte kommt mit einem sonnigen bis halbschattigen Platz und normalem Gartenboden zurecht, solange dieser durchlässig ist. Staunässe und stark verdichtete Böden verträgt sie schlecht. Eingepflanzt wird am besten im Frühjahr oder im frühen Herbst.
Nach dem Anwachsen ist sie sehr genügsam. Gegossen wird vor allem in längeren Trockenphasen und an frostfreien Wintertagen, weil immergrüne Gehölze auch dann verdunsten. Ein Rückschnitt ist kaum nötig; ins alte, nadellose Holz sollte nicht geschnitten werden.
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Wo die Nestfichte am besten zur Geltung kommt
Die Nestfichte eignet sich für kleine Gärten, Steingärten, Heidebeete, Pflanzkübel und Gräber. Weil sie nur wenige Zentimeter im Jahr zulegt, bleibt sie lange im Maß und muss selten umgesetzt werden. Der Abstand zur nächsten Pflanze sollte etwa einen Meter betragen.
Im Kübel braucht sie ein Gefäß ab etwa dreißig Litern und im Winter einen Schutz für den Wurzelbereich, weil der Ballen dort schneller durchfriert als im Beet. Als ruhiges, dunkelgrünes Element steht sie gut neben Gräsern, Heide und blühenden Stauden.
Informationen über die Nestfichte
- Botanischer Name:
- Picea abies 'Nidiformis'
- Weitere Namen:
- Zwergfichte, Vogelnestfichte
- Verwendung:
- Beet, Kübel, Grab
- Herkunft:
- Zuchtform der Gemeinen Fichte
- Schnitt:
- Kaum nötig, nur Korrektur
- Düngung:
- Einmal im Frühjahr
- Gießen:
- Mäßig, in Trockenphasen mehr
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig, wächst langsam
So vielfältig ist die Nestfichte
Die Nestfichte ist eine Zuchtform der heimischen Gemeinen Fichte und wird deshalb botanisch als Picea abies 'Nidiformis' geführt. Charakteristisch sind der flache, breite Wuchs und die leichte Mulde in der Mitte der Pflanze.
Innerhalb der Zwergfichten gibt es weitere Formen: kugelige, kegelförmige und hängende Sorten sowie solche mit besonders kurzen Nadeln. Sie unterscheiden sich vor allem im Jahreszuwachs und in der Endgröße, kaum in den Ansprüchen an den Standort.
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Fragen rund um die Nestfichte
Wie groß wird eine Nestfichte?
Je nach Alter etwa vierzig bis hundert Zentimeter hoch und deutlich breiter als hoch. Der Zuwachs liegt meist bei nur wenigen Zentimetern im Jahr.
Welchen Standort braucht die Nestfichte?
Sonnig bis halbschattig mit durchlässigem Gartenboden. Staunässe und stark verdichtete Erde verträgt sie schlecht, ansonsten ist sie sehr anspruchslos.
Muss man die Nestfichte schneiden?
In der Regel nicht. Wer korrigieren will, kürzt nur junge Triebe ein. Ins alte, nadellose Holz sollte nicht geschnitten werden, dort treibt sie nicht nach.
Ist die Nestfichte winterhart?
Ja, sie ist gut frosthart. Im Kübel braucht der Wurzelbereich trotzdem Schutz, weil der Ballen dort schneller durchfriert als im gewachsenen Boden.
Kann man die Nestfichte im Kübel halten?
Ja, in einem Gefäß ab etwa dreißig Litern mit gutem Wasserabzug. Wichtig sind regelmäßiges Gießen im Sommer und ein Winterschutz für den Topf.
Warum wird meine Nestfichte braun?
Häufig fehlt Wasser, gerade an frostfreien Wintertagen. Auch Staunässe oder Spinnmilben in trockenen Sommern können braune Nadeln verursachen.
Welchen Pflanzabstand braucht die Nestfichte?
Etwa einen Meter zur nächsten Pflanze, weil sie in die Breite geht. Im Beet bleibt so genug Platz, ohne dass sie später umgesetzt werden muss.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



