Fächerahorn
Filigrane, tief geschlitzte Blätter und eine Herbstfärbung in leuchtendem Rot und Orange: Der Japanische Fächerahorn ist ein kleiner Baum mit großer Wirkung. Er passt in Gärten, Innenhöfe und große Kübel.
Was der Fächerahorn braucht, um bei dir zu wachsen
Der Fächerahorn mag einen hellen, geschützten Platz ohne pralle Mittagssonne und ohne kalten Ostwind. Der Boden sollte humos, locker und leicht sauer sein, denn Staunässe verträgt er nicht. Gepflanzt wird am besten im Frühjahr oder im frühen Herbst.
Gegossen wird gleichmäßig, vor allem in den ersten Jahren und in trockenen Sommern. Eine Mulchschicht hält die Wurzeln kühl und feucht. Geschnitten wird kaum, höchstens werden im Spätsommer tote oder störende Zweige entfernt, weil der Ahorn im Frühjahr stark blutet.
Zu Bäume & Ziergehölze
Wo der Fächerahorn am besten zur Geltung kommt
Der Fächerahorn ist ein Blickfang für kleine Gärten, Vorgärten, Innenhöfe und japanisch inspirierte Anlagen. Weil er langsam wächst und locker verzweigt, wirkt er auch als Solitär neben Wegen oder am Teichrand, ohne den Platz zu dominieren.
Im Kübel braucht er ein Gefäß ab etwa vierzig Litern mit gutem Wasserabzug und im Winter einen Schutz für den Wurzelbereich. Schön kombiniert wird er mit Farnen, Gräsern, Funkien und Moos, die seine feine Blattstruktur zusätzlich betonen.
Informationen über den Fächerahorn
- Botanischer Name:
- Acer palmatum
- Weitere Namen:
- Japanischer Fächerahorn, Japanischer Ahorn, Schlitzahorn
- Verwendung:
- Beet, Kübel
- Herkunft:
- Japan, Korea und China
- Schnitt:
- Kaum nötig, im Spätsommer
- Düngung:
- Sparsam im Frühjahr
- Gießen:
- Gleichmäßig, nie austrocknen
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig, wächst langsam
So vielfältig ist der Fächerahorn
Die Sorten unterscheiden sich vor allem in Blattform und Farbe. Rotlaubige Sorten wie 'Bloodgood' behalten ihr dunkles Laub den ganzen Sommer, grüne Sorten färben erst im Herbst leuchtend gelb bis rot. Die Dissectum-Gruppe hat besonders fein geschlitzte Blätter.
Auch im Wuchs gibt es große Unterschiede: Schlitzahorne bleiben flach und breit überhängend, andere Sorten wachsen aufrecht zu kleinen Bäumen heran. Für Kübel und kleine Gärten eignen sich vor allem die langsam wachsenden Zwergformen.
Zu Bäume & Ziergehölze
Fragen rund um den Fächerahorn
Welchen Standort braucht der Fächerahorn?
Hell bis halbschattig und geschützt vor praller Mittagssonne und kaltem Wind. Rotlaubige Sorten vertragen etwas mehr Sonne, brauchen dann aber mehr Wasser.
Kann man den Fächerahorn im Kübel halten?
Ja, in einem Gefäß ab etwa vierzig Litern mit gutem Wasserabzug. Wichtig sind gleichmäßiges Gießen im Sommer und ein Winterschutz für den Topf.
Wann schneidet man einen Fächerahorn?
Am besten gar nicht oder nur wenig im Spätsommer. Im Frühjahr blutet er stark, deshalb werden dann höchstens abgestorbene Zweige entfernt.
Warum bekommt mein Fächerahorn braune Blätter?
Meist sind Sonnenbrand, trockene Wurzeln oder heißer Wind die Ursache. Auch Staunässe kann die Blattränder braun werden lassen, der Boden sollte durchlässig sein.
Ist der Fächerahorn winterhart?
Ja, im Garten ist er gut frosthart. Gefährdet ist vor allem der frühe Austrieb bei Spätfrost, im Kübel braucht zudem der Wurzelballen Schutz.
Wie groß wird ein Fächerahorn?
Je nach Sorte etwa eineinhalb bis vier Meter, Zwergformen bleiben deutlich kleiner. Er wächst langsam und legt meist nur zehn bis zwanzig Zentimeter im Jahr zu.
Wann zeigt der Fächerahorn seine Herbstfarbe?
Meist ab Oktober, je nach Sorte in Gelb, Orange oder leuchtendem Rot. Am intensivsten wird die Färbung an einem hellen Platz mit kühlen Nächten.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



