Orchidee
Elegante Blütenrispen, die oft monatelang halten: Die Orchidee, allen voran die Phalaenopsis, ist die beliebteste blühende Zimmerpflanze. Mit wenigen Handgriffen blüht sie zuverlässig mehrmals im Jahr.
Was die Orchidee braucht, um bei dir zu wachsen
Die Orchidee braucht einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne, etwa an einem Ost- oder Westfenster, und Temperaturen um zwanzig Grad. Sie wächst nicht in Erde, sondern in grobem Orchideensubstrat aus Rinde, das die Wurzeln gut belüftet.
Statt zu gießen, wird der Topf etwa einmal pro Woche für einige Minuten in zimmerwarmes Wasser getaucht und danach gut abgetropft. Stehendes Wasser lässt die Wurzeln faulen. Während Wachstum und Blüte wird alle zwei bis drei Wochen schwach gedüngt.
Zu Zimmerpflanzen
Wo die Orchidee am besten zur Geltung kommt
Die Orchidee ist eine Zimmerpflanze für Fensterbänke, Wohnzimmer, helle Badezimmer und Büros. Weil sie wenig Platz braucht und lange blüht, eignet sie sich auch gut als Geschenk und als ruhiger Blickfang auf Tischen, Kommoden und Sideboards.
Durchsichtige Töpfe lassen Licht an die Wurzeln und zeigen, wann wieder Wasser nötig ist. Mehrere Pflanzen in einer Schale wirken besonders üppig. Im Badezimmer mit hoher Luftfeuchtigkeit fühlt sie sich wohl, sofern es dort hell genug ist.
Informationen über die Orchidee
- Botanischer Name:
- Phalaenopsis
- Weitere Namen:
- Phalaenopsis, Schmetterlingsorchidee, Nachtfalterorchidee
- Verwendung:
- Zimmer
- Herkunft:
- Tropisches Südostasien
- Schnitt:
- Verblühten Stiel über einem Auge kürzen
- Düngung:
- Schwach, alle zwei bis drei Wochen
- Gießen:
- Wöchentlich tauchen, gut abtropfen
- Langlebigkeit:
- Viele Jahre bei guter Pflege
So vielfältig ist die Orchidee
Die Phalaenopsis, auch Schmetterlingsorchidee genannt, ist die bekannteste und pflegeleichteste Orchidee für das Zimmer. Ihre Blüten gibt es in Weiß, Rosa, Violett, Gelb und in vielen gezeichneten oder gefleckten Varianten.
Daneben sind Dendrobium mit Blüten entlang aufrechter Triebe und Oncidium mit kleinen gelben Blüten verbreitet, die auch als tanzende Damen bekannt sind. Cambria und Cymbidium brauchen es etwas kühler und sind eher für erfahrene Liebhaber.
Zu Zimmerpflanzen
Fragen rund um die Orchidee
Wie gießt man eine Orchidee richtig?
Am besten wird der Topf einmal pro Woche einige Minuten in zimmerwarmes Wasser getaucht. Danach gut abtropfen lassen, denn stehendes Wasser im Übertopf lässt die Wurzeln faulen.
Was macht man mit dem verblühten Stiel?
Bei der Phalaenopsis wird der Stiel über dem zweiten oder dritten Auge gekürzt, dort treibt oft eine neue Rispe. Ein vertrockneter Stiel wird ganz entfernt.
Warum blüht meine Orchidee nicht mehr?
Oft fehlt ein Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Einige Wochen mit etwas kühleren Nächten um sechzehn Grad regen die Bildung neuer Blütenstiele an.
Welcher Standort ist ideal für Orchideen?
Hell, aber ohne pralle Sonne, zum Beispiel an einem Ost- oder Westfenster. Zugluft und die direkte Nähe zur Heizung mögen Orchideen nicht.
Wann muss man eine Orchidee umtopfen?
Etwa alle zwei bis drei Jahre, wenn das Substrat zerfällt, am besten nach der Blüte. Dabei werden abgestorbene Wurzeln entfernt und frisches Orchideensubstrat verwendet.
Darf man Luftwurzeln der Orchidee abschneiden?
Gesunde, silbrig grüne Luftwurzeln bleiben dran, sie nehmen Wasser und Nährstoffe auf. Nur braune, weiche oder vertrocknete Wurzeln werden entfernt.
Warum bekommt meine Orchidee gelbe Blätter?
Ein einzelnes unteres Blatt vergilbt mit der Zeit ganz natürlich. Werden mehrere Blätter gelb, ist meist zu viel Wasser oder zu direkte Sonne die Ursache.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



