Basilikum
Intensiver Duft, weiche Blätter und ein klarer Hang zur Wärme: Basilikum ist das wohl bekannteste Küchenkraut der mediterranen Küche. Am sonnigen Fensterplatz, im Hochbeet oder im Topf liefert es wochenlang frische Triebe.
Was Basilikum braucht, um bei dir zu wachsen
Basilikum braucht Wärme, Licht und einen geschützten Platz ohne Zugluft. Temperaturen unter zehn Grad verträgt die Pflanze schlecht, Frost überlebt sie nicht. Die Erde sollte locker und humos sein und gleichmäßig feucht bleiben, ohne dass Staunässe entsteht.
Gegossen wird am besten morgens und direkt auf die Erde, nicht über die Blätter. Wer regelmäßig die Triebspitzen erntet, statt einzelne Blätter abzuzupfen, hält die Pflanze buschig und verzögert die Blüte. Nach der Blüte lässt das Aroma deutlich nach.
Zu Italienische Kräuter
Wo Basilikum am besten zur Geltung kommt
Basilikum wächst im Kräuterbeet, im Hochbeet, im Balkonkasten und im Topf auf der Fensterbank. Draußen braucht es einen warmen, geschützten Platz, drinnen möglichst viel Licht. In Mischkultur steht es gerne neben Tomaten, weil beide ähnliche Ansprüche haben.
In der Küche kommen die Blätter erst am Ende dazu, denn langes Kochen zerstört das Aroma. Klassisch sind Pesto, Tomatengerichte und Salate. Ein gekaufter Topf hält deutlich länger, wenn er vereinzelt und in ein größeres Gefäß umgesetzt wird.
Informationen über Basilikum
- Botanischer Name:
- Ocimum basilicum
- Weitere Namen:
- Basilienkraut, Königskraut
- Verwendung:
- Salate, Pasta, Pesto
- Herkunft:
- Tropisches Asien und Afrika
- Schnitt:
- Triebspitzen regelmäßig ernten
- Düngung:
- Sparsam, alle paar Wochen
- Gießen:
- Gleichmäßig, morgens gießen
- Langlebigkeit:
- Einjährig
So vielfältig ist Basilikum
Neben dem klassischen Genoveser Basilikum mit großen, süßlichen Blättern gibt es kleinblättrige, buschige Sorten für Töpfe sowie rotlaubige Varianten. Der Geschmack reicht von mild und süßlich über zitronig bis zu deutlich würzig.
Thai-Basilikum bringt eine anis- und lakritzartige Note mit und passt zu asiatischen Gerichten. Strauchbasilikum wächst mehrjährig, muss aber frostfrei überwintert werden. Für die Fensterbank sind kompakte Sorten die unkomplizierteste Wahl.
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Fragen rund um Basilikum
Wie oft muss man Basilikum gießen?
Basilikum wird gleichmäßig feucht gehalten und am besten morgens gegossen, direkt auf die Erde. Staunässe und kaltes Wasser verträgt die Pflanze schlecht.
Welchen Standort braucht Basilikum?
Basilikum braucht einen warmen, hellen und geschützten Platz ohne Zugluft. Draußen gedeiht es sonnig bis leicht halbschattig, drinnen am hellen Südfenster.
Warum geht mein Basilikum aus dem Supermarkt ein?
Im Topf stehen meist viel zu viele Pflanzen auf engem Raum. Wer den Ballen teilt und in größere Gefäße mit frischer Erde setzt, verlängert die Haltbarkeit deutlich.
Wie erntet man Basilikum richtig?
Am besten ganze Triebspitzen oberhalb eines Blattpaares abschneiden, statt einzelne Blätter zu zupfen. So verzweigt sich die Pflanze und bleibt länger buschig.
Soll man Basilikum blühen lassen?
Für die Küche besser nicht. Mit der Blüte lässt das Aroma nach und die Pflanze wird holzig. Blütenansätze werden deshalb regelmäßig ausgebrochen.
Kann man Basilikum überwintern?
Klassisches Basilikum ist einjährig und stirbt im Winter ab. Nur mehrjähriges Strauchbasilikum lässt sich hell und frostfrei bei etwa zehn bis fünfzehn Grad halten.
Passt Basilikum neben Tomaten?
Ja, beide mögen Wärme, Sonne und nährstoffreiche Erde. Im Hochbeet oder Kübel ist die Kombination beliebt, solange jede Pflanze genug Platz und Licht bekommt.
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