Petersilie
Frisch, würzig und in fast jeder Küche zu Hause: Petersilie liefert vom Frühjahr bis in den Herbst aromatische Blätter. Ob glatt oder kraus, im Beet, im Hochbeet oder im Topf, sie gehört zu den unkompliziertesten Küchenkräutern.
Was Petersilie braucht, um bei dir zu wachsen
Petersilie mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz und lockere, humose Erde, die gleichmäßig feucht bleibt. Trockenheit führt schnell zu gelben Blättern. Die Aussaat braucht Geduld, denn als Dunkelkeimer keimt Petersilie oft erst nach drei bis vier Wochen.
Wichtig ist ein Standortwechsel: Am selben Platz sollte Petersilie erst nach drei bis vier Jahren wieder stehen, sonst häufen sich Bodenpilze. Geerntet werden die äußeren Stiele bodennah, damit das Herz der Pflanze weitertreiben kann.
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Wo Petersilie am besten zur Geltung kommt
Petersilie passt ins Kräuterbeet, ins Hochbeet, in Balkonkästen und in Töpfe ab etwa fünfzehn Zentimetern Tiefe. Im Halbschatten bleibt sie länger zart als in praller Mittagssonne. Auf der Fensterbank braucht sie einen hellen, eher kühlen Platz.
In der Küche werden die Blätter meist frisch verwendet und erst zum Schluss zugegeben, weil das Aroma beim Kochen leidet. Glatte Sorten schmecken kräftiger, krause Sorten wirken dekorativer. Die Wurzelpetersilie liefert zusätzlich ein klassisches Suppengemüse.
Informationen über Petersilie
- Botanischer Name:
- Petroselinum crispum
- Weitere Namen:
- Peterle, Petersil
- Verwendung:
- Suppen, Saucen, Salate
- Herkunft:
- Östlicher Mittelmeerraum
- Schnitt:
- Äußere Stiele bodennah ernten
- Düngung:
- Mäßig, im Frühjahr
- Gießen:
- Regelmäßig, nie ganz austrocknen
- Langlebigkeit:
- Zweijährig
So vielfältig ist Petersilie
Unterschieden werden vor allem glatte und krause Petersilie. Die glatte Form gilt als würzintensiver und wird in der Küche bevorzugt, die krause ist dekorativ, etwas milder und bleibt nach dem Schneiden länger ansehnlich.
Daneben gibt es die Wurzelpetersilie, bei der nicht das Kraut, sondern die verdickte weiße Wurzel im Vordergrund steht. Sie ist ein klassisches Suppengemüse. Alle drei Formen gehören zur selben Art und unterscheiden sich nur in der Zuchtrichtung.
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Fragen rund um Petersilie
Wann kann man Petersilie aussäen?
Petersilie wird von März bis Juli direkt ins Beet gesät. Als Dunkelkeimer wird sie leicht mit Erde bedeckt und keimt oft erst nach drei bis vier Wochen.
Warum keimt meine Petersilie nicht?
Petersilie keimt langsam und braucht gleichmäßige Feuchtigkeit. Zu trockene Erde, zu tiefe Saat oder kalte Böden verzögern den Aufgang um mehrere Wochen.
Warum wird meine Petersilie gelb?
Häufige Ursachen sind Trockenheit, Staunässe oder ein zu oft genutzter Standort. Petersilie sollte erst nach drei bis vier Jahren wieder auf dasselbe Beet kommen.
Wie erntet man Petersilie richtig?
Die äußeren Stiele werden bodennah abgeschnitten, das Herz der Pflanze bleibt stehen. So treibt die Petersilie zuverlässig nach und bleibt über Monate im Ertrag.
Sonne oder Halbschatten für Petersilie?
Petersilie wächst sonnig bis halbschattig. Im Halbschatten bleiben die Blätter oft länger zart, in praller Mittagssonne trocknet die Erde schneller aus.
Ist Petersilie winterhart oder nicht?
Petersilie ist zweijährig und übersteht milde Winter meist im Freien. Im zweiten Jahr schießt sie in die Blüte, danach schmecken die Blätter deutlich schwächer.
Kann man Petersilie im Topf anbauen?
Ja. Ein Gefäß ab etwa fünfzehn Zentimetern Tiefe mit gutem Wasserabzug reicht. Wichtig sind ein heller Platz und Erde, die nie vollständig austrocknet.
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