Flieder
Üppige, duftende Blütenrispen in Violett, Weiß und Rosa: Der Flieder ist ein Klassiker im Bauerngarten und kündigt den Frühsommer an. Er ist robust, winterhart und lockt mit seinem Duft zahlreiche Insekten an.
Was der Flieder braucht, um bei dir zu wachsen
Der Flieder braucht einen sonnigen Platz und einen durchlässigen, gern kalkhaltigen Boden. Im Schatten blüht er nur spärlich, und Staunässe verträgt er nicht. Gepflanzt wird im Frühjahr oder im Herbst, anfangs wird regelmäßig gegossen, bis er gut eingewurzelt ist.
Nach dem Anwachsen ist er sehr genügsam. Verblühte Rispen werden direkt nach der Blüte abgeschnitten, damit die Pflanze keine Kraft in Samen steckt. Ältere Sträucher werden alle paar Jahre ausgelichtet, und Wurzelausläufer werden bodennah entfernt.
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Wo der Flieder am besten zur Geltung kommt
Der Flieder eignet sich als Solitär, für frei wachsende Blütenhecken und für den hinteren Bereich großer Beete. Weil er im Mai und Juni intensiv duftet, steht er gern in der Nähe von Terrassen, Sitzplätzen oder Wegen, wo man den Duft auch wahrnimmt.
Zwergflieder und kompakte Sorten passen auch in kleinere Gärten und in große Kübel auf Balkon und Terrasse. Die Blütenrispen halten sich einige Tage in der Vase, wenn sie früh am Morgen geschnitten und die Stiele unten schräg angeschnitten werden.
Informationen über den Flieder
- Botanischer Name:
- Syringa vulgaris
- Weitere Namen:
- Gemeiner Flieder, Edelflieder
- Verwendung:
- Beet, Hecke
- Herkunft:
- Südosteuropa und Balkan
- Schnitt:
- Verblühtes nach der Blüte
- Düngung:
- Einmal im Frühjahr
- Gießen:
- Nach dem Anwachsen wenig
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig
So vielfältig ist der Flieder
Der Gemeine Flieder ist die bekannteste Art, von ihm gibt es zahlreiche Sorten mit einfachen oder gefüllten Blüten in Violett, Weiß, Rosa und Blau. Als Edelflieder wird die Gruppe dieser veredelten Sorten mit besonders großen Rispen bezeichnet.
Kleiner bleiben der Zwergflieder und der Chinesische Flieder, die sich für kleine Gärten und Kübel eignen. Manche neuere Sorten blühen nach dem Hauptflor im Sommer ein zweites Mal. Der Sommerflieder ist dagegen eine eigene Gattung.
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Fragen rund um den Flieder
Wann schneidet man Flieder?
Direkt nach der Blüte, dann werden die verwelkten Rispen entfernt. Ein späterer Schnitt nimmt die Knospen fürs nächste Jahr mit, weil der Flieder schon im Sommer neu ansetzt.
Welchen Standort braucht der Flieder?
Sonnig und mit durchlässigem, gern kalkhaltigem Boden. Im Schatten blüht er deutlich weniger, und bei Staunässe leiden die Wurzeln.
Warum blüht mein Flieder nicht?
Oft wurde zu spät im Jahr geschnitten oder der Platz ist zu schattig. Auch zu viel Stickstoffdünger fördert Blätter statt Blüten.
Was tun gegen Ausläufer beim Flieder?
Ausläufer werden möglichst nah an der Wurzel abgerissen oder abgestochen, nicht nur abgeschnitten. Eine Wurzelsperre beim Pflanzen verhindert, dass er sich stark ausbreitet.
Kann man Flieder im Kübel halten?
Kompakte Sorten und Zwergflieder ja, in einem Gefäß ab etwa vierzig Litern. Wichtig sind regelmäßiges Gießen und ein Schutz für den Topf im Winter.
Wie hält Flieder in der Vase länger?
Früh am Morgen schneiden, wenn etwa die Hälfte der Blüten offen ist. Die Stiele schräg anschneiden, die unteren Blätter entfernen und das Wasser täglich wechseln.
Ist Flieder giftig?
Der Gemeine Flieder gilt als schwach giftig, vor allem Rinde, Blätter und Früchte. Für Haustiere und Kinder ist er daher nicht zum Verzehr geeignet.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



