Geranien
Leuchtende Blütenbälle von Mai bis zum Frost: Geranien sind die Klassiker auf Balkon und Fensterbank im Alpenraum. Sie sind robust, blühfreudig und verzeihen auch einmal einen vergessenen Gießtag.
Was Geranien brauchen, um bei dir zu wachsen
Geranien brauchen einen sonnigen, gern auch heißen Platz und lockere, nährstoffreiche Balkonerde. Ausgepflanzt wird nach den Eisheiligen, wenn keine Frostnächte mehr drohen. Hängende Sorten vertragen etwas mehr Halbschatten als stehende.
Gegossen wird regelmäßig, aber erst, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist, denn Staunässe lässt die Wurzeln faulen. Von Mai bis August wird wöchentlich gedüngt. Verblühte Dolden werden samt Stiel ausgebrochen, dann setzen laufend neue Knospen an.
Zu Balkon- & Sommerblumen
Wo Geranien am besten zur Geltung kommen
Geranien sind die typischen Pflanzen für Balkonkästen, Blumenampeln und Fensterbänke, passen aber genauso in Kübel, Schalen und sonnige Beete. Stehende Sorten wachsen buschig aufrecht, hängende Sorten fallen weit über den Kastenrand und bilden dichte Blütenvorhänge.
Im Herbst lassen sie sich hell und kühl bei etwa fünf bis zehn Grad überwintern und im Frühjahr zurückschneiden. Schön kombiniert werden sie mit Männertreu, Verbenen, Petunien oder Gräsern, die zwischen den Blütenbällen Leichtigkeit bringen.
Informationen über Geranien
- Botanischer Name:
- Pelargonium
- Weitere Namen:
- Pelargonien, Balkongeranien
- Verwendung:
- Balkon, Kübel, Beet
- Herkunft:
- Südliches Afrika
- Schnitt:
- Verblühtes ausbrechen
- Düngung:
- Wöchentlich von Mai bis August
- Gießen:
- Regelmäßig, Erde antrocknen lassen
- Langlebigkeit:
- Mehrjährig bei frostfreier Überwinterung
So vielfältig sind Geranien
Botanisch heißen Geranien richtig Pelargonien. Unterschieden werden vor allem stehende Geranien mit kräftigen, aufrechten Trieben und hängende Efeugeranien mit glänzendem, efeuartigem Laub. Dazu kommen Edelgeranien mit besonders großen, oft gezeichneten Blüten.
Duftgeranien tragen eher kleine Blüten, dafür duften ihre Blätter bei Berührung nach Zitrone, Rose oder Minze. Die Blütenfarben reichen von Weiß über Lachs, Rosa und Rot bis Violett, manche Sorten haben zusätzlich panaschiertes Laub.
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Fragen rund um Geranien
Wie überwintert man Geranien?
Vor dem ersten Frost ins Haus holen und hell bei etwa fünf bis zehn Grad aufstellen. Gegossen wird nur sparsam, im Frühjahr werden die Triebe um etwa die Hälfte eingekürzt.
Wie oft muss man Geranien gießen?
Immer dann, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist, im Hochsommer oft täglich. Staunässe schadet mehr als kurze Trockenheit, der Kasten braucht deshalb Abzugslöcher.
Wie oft düngt man Geranien?
Von Mai bis August etwa einmal pro Woche mit einem Blühpflanzendünger über das Gießwasser. Ab September wird nicht mehr gedüngt, damit die Pflanzen ausreifen.
Welchen Standort brauchen Geranien?
Sonnig und warm, gern auch auf einem Südbalkon. Hängende Efeugeranien kommen auch mit etwas Halbschatten zurecht, blühen dort aber weniger reich.
Warum blühen meine Geranien nicht?
Häufig fehlt Licht oder Dünger, oder es wurde zu viel gegossen. Auch nicht ausgebrochene, verblühte Dolden bremsen die Bildung neuer Knospen.
Warum bekommen Geranien gelbe Blätter?
Meist ist Staunässe die Ursache, seltener Nährstoffmangel. Einzelne ältere gelbe Blätter unten an der Pflanze sind dagegen normal und werden einfach entfernt.
Wie viele Geranien passen in einen Balkonkasten?
In einen Kasten von einem Meter Länge passen etwa vier bis fünf Pflanzen. So bleibt genug Platz für Wurzeln und Blüten, ohne dass der Kasten lückig wirkt.
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