Sonnenblume
Große gelbe Blütenköpfe auf kräftigen Stielen: Die Sonnenblume bringt im Hochsommer Höhe und Farbe in jeden Garten. Sie wächst schnell, ist bei Insekten und Vögeln beliebt und macht sich auch in der Vase gut.
Was die Sonnenblume braucht, um bei dir zu wachsen
Sonnenblumen brauchen volle Sonne, einen windgeschützten Platz und nährstoffreiche, tiefgründige Erde. Der Wasserbedarf ist hoch, gerade in heißen Wochen. Gesät wird direkt ins Beet ab April, sobald der Boden erwärmt ist; eine Vorkultur ist möglich, aber selten nötig.
Hohe Sorten brauchen einen stabilen Stab, weil der schwere Blütenkopf bei Wind abknicken kann. Junge Sämlinge sind bei Schnecken sehr beliebt und sollten geschützt werden. Zusätzlicher Dünger ist bei kräftigem Wuchs im Sommer sinnvoll.
Zu Balkon- & Sommerblumen
Wo die Sonnenblume am besten zur Geltung kommt
Sonnenblumen eignen sich für Beethintergründe, Sichtschutzpflanzungen, Bauerngärten und große Kübel. Niedrige Sorten bleiben unter einem Meter und passen sogar in größere Balkongefäße. Im Gemüsegarten werden sie gerne als Windschutz gepflanzt.
Als Schnittblume werden sie früh am Morgen geschnitten, wenn sich der Kopf gerade öffnet. Bleiben die Blüten stehen, reifen die Kerne aus und dienen Vögeln im Herbst und Winter als Nahrung. Der abgeblühte Stängel kann bis zum Frühjahr stehen bleiben.
Informationen über die Sonnenblume
- Botanischer Name:
- Helianthus annuus
- Weitere Namen:
- Gewöhnliche Sonnenblume, Helianthus
- Verwendung:
- Beet, Kübel
- Herkunft:
- Nordamerika
- Schnitt:
- Nicht erforderlich
- Düngung:
- Regelmäßig, nährstoffreich
- Gießen:
- Reichlich, besonders bei Hitze
- Langlebigkeit:
- Einjährig
So vielfältig ist die Sonnenblume
Die Auswahl reicht von Riesensorten über drei Meter bis zu Zwergsorten unter sechzig Zentimetern für Töpfe. Die Blütenfarben gehen über Zitronengelb und kräftiges Goldgelb bis zu Orange, Rotbraun und fast zweifarbigen Tönen.
Für Sträuße gibt es pollenfreie Sorten, die keine Blütenstaubspuren auf Tisch und Tuch hinterlassen. Für Insekten sind dagegen pollenreiche, einfach blühende Sorten die bessere Wahl. Verzweigte Sorten bilden viele kleinere Köpfe statt eines großen.
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Fragen rund um die Sonnenblume
Wann sät man Sonnenblumen aus?
Direkt ins Beet ab April, sobald der Boden erwärmt ist, bis in den Juni. Eine Vorkultur ab März auf der Fensterbank ist möglich, aber selten nötig.
Wie hoch werden Sonnenblumen?
Je nach Sorte zwischen sechzig Zentimetern und über drei Metern. Zwergsorten eignen sich für Töpfe, Riesensorten brauchen Platz und einen stabilen Stab.
Wie oft muss man Sonnenblumen gießen?
Der Wasserbedarf ist hoch, in heißen Wochen wird täglich durchdringend gegossen. Junge Pflanzen brauchen gleichmäßige Feuchtigkeit zum Anwachsen.
Drehen sich Sonnenblumen mit der Sonne?
Junge Knospen folgen der Sonne tatsächlich im Tagesverlauf. Sobald die Blüte aufgeht, richtet sich der Kopf fest aus, meist nach Osten, und bleibt dort.
Wann kann man Sonnenblumenkerne ernten?
Wenn die Rückseite des Kopfes braun wird und die Kerne fest sitzen, meist im September. Der Kopf wird abgeschnitten und luftig zum Nachtrocknen aufgehängt.
Kann man Sonnenblumen im Topf anbauen?
Ja, mit niedrigen Sorten und einem Gefäß ab etwa zwanzig Litern. Hohe Sorten sind ungeeignet, weil ihnen Wurzelraum und Standfestigkeit fehlen.
Wie halten Sonnenblumen in der Vase länger?
Früh am Morgen schneiden, sobald sich der Kopf öffnet, Blätter unterhalb der Wasserlinie entfernen und das Wasser alle zwei Tage frisch wechseln.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



