Petunien
Trichterförmige Blüten in fast jeder Farbe, von Mai bis zum ersten Frost: Petunien gehören zu den beliebtesten Sommerblumen für Balkonkästen, Ampeln und Kübel. An einem sonnigen Platz blühen sie ohne Pause durch.
Was Petunien brauchen, um bei dir zu wachsen
Petunien brauchen einen sonnigen, möglichst regengeschützten Platz und lockere, nährstoffreiche Erde. Ihr Wasser- und Nährstoffbedarf ist hoch: In heißen Wochen wird täglich gegossen, an sehr warmen Tagen auch zweimal. Staunässe im Übertopf sollte trotzdem ablaufen können.
Gedüngt wird ab etwa zwei Wochen nach dem Pflanzen wöchentlich mit Blühpflanzendünger. Hellgrüne Blätter mit grünen Adern deuten auf Eisenmangel hin, der bei kalkhaltigem Gießwasser häufig auftritt. Verblühtes wird regelmäßig ausgeputzt, das hält den Flor dicht.
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Wo Petunien am besten zur Geltung kommen
Petunien eignen sich für Balkonkästen, Hängeampeln, Pflanzschalen und sonnige Beete. Hängende Sorten bilden dichte Blütenpolster über den Gefäßrand, aufrechte Sorten wirken im Kasten und im Beet kompakter. Pro Pflanze sollten etwa zwölf Zentimeter Abstand bleiben.
Weil die Blüten Regen schlecht vertragen, ist ein Platz unter einem Vordach oder Balkondach von Vorteil. Gut kombinieren lassen sich Petunien mit Zauberglöckchen, Verbenen oder Süßkartoffeln. Nach dem ersten Frost werden die Pflanzen entsorgt oder kompostiert.
Informationen über Petunien
- Botanischer Name:
- Petunia
- Weitere Namen:
- Petunie, Hängepetunie
- Verwendung:
- Balkon, Kübel, Beet
- Herkunft:
- Südamerika
- Schnitt:
- Verblühtes regelmäßig entfernen
- Düngung:
- Wöchentlich, eisenbetont
- Gießen:
- Täglich, bei Hitze zweimal
- Langlebigkeit:
- Einjährig kultiviert
So vielfältig sind Petunien
Die Auswahl reicht von großblumigen Grandiflora-Petunien über wetterfestere, kleinblütige Multiflora-Typen bis zu stark hängenden Surfinia- und Cascade-Sorten. Die Blüten gibt es einfarbig, gestreift, geädert, gefüllt und mit kontrastierendem Rand.
Nah verwandt sind die Zauberglöckchen mit ihren deutlich kleineren Blüten; sie werden oft zusammen mit Petunien gepflanzt. Wetterfeste Sorten sind die bessere Wahl, wenn der Balkon nicht überdacht ist, weil ihre Blüten nach Regen schneller wieder ansehnlich sind.
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Fragen rund um Petunien
Wann pflanzt man Petunien nach draußen?
Ins Freie kommen Petunien nach den Eisheiligen Mitte Mai. Früher gekaufte Pflanzen stehen hell und kühl, bis keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Wie oft muss man Petunien gießen?
Im Sommer täglich, an heißen Tagen auch zweimal. Petunien haben einen hohen Wasserbedarf, vertragen aber keine Staunässe im Übertopf oder in der Schale.
Wie oft muss man Petunien düngen?
Etwa wöchentlich mit Blühpflanzendünger, ab zwei Wochen nach dem Pflanzen. Ohne regelmäßige Düngung lässt die Blüte im Hochsommer deutlich nach.
Warum bekommen Petunien gelbe Blätter?
Meist steckt Eisenmangel dahinter, der bei kalkhaltigem Gießwasser häufig auftritt. Die Blätter hellen auf, die Adern bleiben grün. Ein Eisendünger hilft.
Muss man Petunien ausputzen?
Bei klassischen Sorten ja: Verblühtes wird samt Ansatz entfernt, sonst lässt der Flor nach. Viele neuere Sorten reinigen sich dagegen weitgehend selbst.
Kann man Petunien überwintern?
Grundsätzlich ja, hell und frostfrei bei etwa zehn Grad. Der Aufwand lohnt sich selten, weil junge Pflanzen im Frühjahr kräftiger blühen als überwinterte.
Vertragen Petunien Regen und Nässe?
Großblumige Sorten leiden unter Dauerregen, die Blüten kleben und werden unansehnlich. Ein Platz unter dem Vordach oder wetterfeste Sorten sind die Lösung.
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