Melanzani
Violette Blüten, glänzende Früchte und ein deutlicher Hang zur Wärme: Melanzani, auch Auberginen genannt, gehören zu den wärmebedürftigsten Gemüsepflanzen. Im Gewächshaus oder an einer Südwand fühlen sie sich am wohlsten.
Was Melanzani brauchen, um bei dir zu wachsen
Melanzani brauchen einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Platz sowie humose, nährstoffreiche Erde. Unter etwa fünfzehn Grad stockt das Wachstum, deshalb gelingen sie im Gewächshaus, im Folientunnel oder an einer geschützten Südwand am besten.
Gegossen wird gleichmäßig und möglichst mit abgestandenem, temperiertem Wasser. Ab der Blüte ist eine regelmäßige Düngung sinnvoll. Höhere Pflanzen bekommen einen Stab, weil die Früchte schwer werden und die Triebe sonst abknicken können.
Zu Gemüse- & Hochbeetpflanzen
Wo Melanzani am besten zur Geltung kommen
Melanzani eignen sich für das Gewächshaus, geschützte Beete, Hochbeete und große Töpfe ab etwa zwanzig Litern. Auf einer sonnigen Terrasse lassen sie sich gut im Kübel kultivieren, weil die Pflanze dort bei Kälteeinbrüchen leicht umgestellt werden kann.
Geerntet wird, sobald die Frucht glänzt und sich die Schale auf leichten Druck noch eindrücken lässt. Matte, harte Früchte sind überreif und schmecken bitterer. In der Küche werden Melanzani meist geschmort, gegrillt oder gebacken; roh sind sie nicht zu empfehlen.
Informationen über Melanzani
- Botanischer Name:
- Solanum melongena
- Weitere Namen:
- Aubergine, Eierfrucht
- Verwendung:
- Schmoren, Grillen, Auflauf
- Herkunft:
- Süd- und Südostasien
- Schnitt:
- Seitentriebe einkürzen
- Düngung:
- Regelmäßig ab der Blüte
- Gießen:
- Gleichmäßig, mit temperiertem Wasser
- Langlebigkeit:
- Einjährig kultiviert
So vielfältig sind Melanzani
Neben der bekannten dunkelvioletten, länglichen Frucht gibt es rundliche, eiförmige, gestreifte sowie weiße und hellviolette Sorten. Die Größe reicht von kleinen Snackfrüchten bis hin zu schweren Exemplaren von mehreren hundert Gramm.
Für kühlere Lagen und Topfkultur sind früh reifende, kompakte Sorten die sicherere Wahl. Großfrüchtige Sorten brauchen mehr Wärme und eine längere Saison, bringen dafür im Gewächshaus einen deutlich höheren Ertrag.
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Fragen rund um Melanzani
Sind Melanzani und Auberginen dasselbe?
Ja. Melanzani ist die in Österreich übliche Bezeichnung für die Aubergine, botanisch Solanum melongena. Gemeint ist in beiden Fällen dieselbe Pflanze.
Wann kann man Melanzani pflanzen?
Ins Freie kommen Melanzani nach den Eisheiligen Mitte Mai, ins Gewächshaus etwas früher. Vorgezogen wird ab Februar, weil die Kulturzeit sehr lang ist.
Welchen Standort brauchen Melanzani?
Sie brauchen einen vollsonnigen, warmen und geschützten Platz. Im Gewächshaus, im Folientunnel oder an einer Südwand reifen die Früchte am zuverlässigsten aus.
Wann sind Melanzani erntereif?
Erntereif sind Melanzani, wenn die Schale glänzt und sich auf leichten Druck noch eindrücken lässt. Matte, harte Früchte sind überreif und schmecken bitter.
Wie oft muss man Melanzani gießen?
Melanzani werden gleichmäßig feucht gehalten, an heißen Tagen meist täglich. Am besten eignet sich abgestandenes, temperiertes Wasser, kaltes bremst das Wachstum.
Kann man Melanzani im Topf anbauen?
Ja, in einem Gefäß ab etwa zwanzig Litern mit gutem Wasserabzug. Kompakte, früh reifende Sorten eignen sich dafür besser als großfrüchtige Gewächshaussorten.
Kann man Melanzani roh essen?
Besser nicht. Rohe Melanzani schmecken bitter und enthalten Solanin, das in größerer Menge unverträglich ist. Durch Garen verschwinden Bitterkeit und Bedenken.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



