Paprika
Viel Sonne, Wärme und ein geschützter Platz: Paprika danken das mit knackigen Früchten in Rot, Gelb, Orange oder Violett. Im Topf auf dem Balkon wachsen sie ebenso zuverlässig wie im Hochbeet oder im Gewächshaus.
Was Paprika brauchen, um bei dir zu wachsen
Paprika brauchen viel Licht und Wärme, am besten einen vollsonnigen, windgeschützten Platz. Die Erde sollte locker, humos und nährstoffreich sein. Gegossen wird gleichmäßig; trocknet der Wurzelballen aus, wirft die Pflanze Blüten und junge Früchte ab.
Ab der Blüte lohnt eine regelmäßige Düngung mit einem kaliumbetonten Gemüsedünger. Höhere Sorten brauchen einen Stab, weil die Triebe unter der Fruchtlast brechen können. Vor Mitte Mai sollten Paprika nicht ungeschützt ins Freie.
Zu Gemüse- & Hochbeetpflanzen
Wo Paprika am besten zur Geltung kommen
Paprika gedeihen im Beet, im Hochbeet, im Gewächshaus und in Töpfen ab etwa zehn Litern. Auf dem Balkon reicht ein sonniger, geschützter Platz an der Hauswand. Unter Glas oder Folie reifen die Früchte in kühleren Lagen deutlich zuverlässiger aus.
Grüne Paprika sind meist unreife Früchte; sie färben sich je nach Sorte gelb, orange, rot oder violett um und werden dabei süßer. Geerntet wird mit einem Stück Stiel, dann bleiben die Früchte länger frisch. In der Küche sind sie roh, gefüllt oder geschmort verwendbar.
Informationen über Paprika
- Botanischer Name:
- Capsicum annuum
- Weitere Namen:
- Gemüsepaprika, Paprikaschote
- Verwendung:
- Rohkost, Salate, Schmoren
- Herkunft:
- Mittel- und Südamerika
- Schnitt:
- Nur bei Bedarf ausgeizen
- Düngung:
- Regelmäßig ab der Blüte
- Gießen:
- Gleichmäßig, nie austrocknen
- Langlebigkeit:
- Einjährig kultiviert
So vielfältig sind Paprika
Die Sortenvielfalt reicht von blockigen Gemüsepaprika über spitze Snacksorten bis zu kleinen, sehr scharfen Chilis. Botanisch gehören die meisten zur selben Art; sie unterscheiden sich vor allem in Fruchtform, Wandstärke und Schärfegrad.
Für Töpfe und Balkonkästen eignen sich kompakte Snack- und Zwergsorten besonders gut. Wer im Freiland anbaut, greift zu früh reifenden Sorten, weil in kühleren Lagen sonst die Zeit bis zur vollen Ausfärbung knapp wird.
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Fragen rund um Paprika
Wann kann man Paprika ins Freie pflanzen?
Paprika kommen nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie. Vorgezogen wird ab Februar auf der Fensterbank, weil die Pflanzen eine lange Kulturzeit brauchen.
Welchen Standort brauchen Paprika?
Paprika brauchen einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Platz. Im Gewächshaus oder an einer Südwand reifen die Früchte in kühleren Lagen zuverlässiger aus.
Wie oft muss man Paprika gießen?
Paprika werden gleichmäßig feucht gehalten, an heißen Tagen oft täglich. Trocknet der Wurzelballen aus, wirft die Pflanze Blüten und junge Früchte ab.
Muss man Paprika ausgeizen oder nicht?
Zwingend ist es nicht. Wer den Trieb unterhalb der ersten Blütengabel ausbricht, bekommt meist kräftigere Pflanzen und etwas größere, gleichmäßiger reifende Früchte.
Warum bleiben meine Paprika grün?
Grüne Paprika sind unreife Früchte. Bis zur Ausfärbung vergehen je nach Sorte zwei bis vier Wochen, und dafür braucht die Pflanze anhaltende Wärme und Sonne.
Kann man Paprika im Topf anbauen?
Ja. Ein Gefäß ab etwa zehn Litern mit gutem Wasserabzug genügt, kompakte Snacksorten kommen mit weniger aus. Wichtig sind Sonne und regelmäßige Düngung.
Sind Paprika und Chili dieselbe Pflanze?
Die meisten Gemüsepaprika und viele Chilis gehören zur selben Art Capsicum annuum. Unterschiede gibt es bei Fruchtform, Wandstärke und vor allem beim Schärfegrad.
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