Pfingstrosen
Große, oft gefüllte Blüten mit zartem Duft, die jedes Jahr im Frühsommer wiederkommen: Pfingstrosen sind echte Gartenklassiker und begehrte Schnittblumen. Einmal eingewachsen, blühen sie über Jahrzehnte.
Was Pfingstrosen brauchen, um bei dir zu wachsen
Pfingstrosen brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Platz und einen tiefgründigen, nährstoffreichen Boden ohne Staunässe. Gepflanzt wird im September oder Oktober, und zwar flach: Die Knospen am Wurzelstock sitzen höchstens drei bis fünf Zentimeter unter der Erde.
Im Frühjahr wird etwas Kompost gegeben, gegossen wird nur bei längerer Trockenheit. Schwere Blüten brauchen oft eine Staudenstütze. Im Herbst werden Stauden-Pfingstrosen bodennah zurückgeschnitten, Strauch-Pfingstrosen dagegen nicht.
Zu Schnittblumen und Floristik
Wo Pfingstrosen am besten zur Geltung kommen
Pfingstrosen eignen sich für Staudenbeete, Bauerngärten, Rabatten und als Solitär im Beet. Weil sie lange am selben Platz bleiben und ungern umgesetzt werden, bekommen sie am besten von Anfang an einen festen Platz mit genug Raum nach allen Seiten.
Als Schnittblume gehören sie zu den beliebtesten Blumen für Brautsträuße und Tischdekoration. Geschnitten werden sie im Knospenstadium, wenn die Knospe sich weich wie ein Marshmallow anfühlt, dann öffnen sie sich in der Vase vollständig.
Informationen über Pfingstrosen
- Botanischer Name:
- Paeonia
- Weitere Namen:
- Päonie, Paeonie
- Verwendung:
- Beet, Kübel
- Herkunft:
- Europa und Asien
- Schnitt:
- Stauden im Herbst bodennah
- Düngung:
- Kompost im Frühjahr
- Gießen:
- Nur bei längerer Trockenheit
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig, über Jahrzehnte
So vielfältig sind Pfingstrosen
Unterschieden werden Stauden-Pfingstrosen, die im Herbst oberirdisch einziehen, und Strauch-Pfingstrosen mit verholzten Trieben. Dazu kommen die Itoh-Hybriden, eine Kreuzung aus beiden, die besonders reich und lange blühen.
Die Blüten gibt es einfach, halb gefüllt oder dicht gefüllt, in Weiß, Rosa, Rot, Korallenrot und bei manchen Sorten auch in Gelb. Beliebte Schnittsorten sind 'Sarah Bernhardt' in Rosa und 'Coral Charm' mit korallenfarbenen Blüten.
Zu Schnittblumen und Floristik
Fragen rund um Pfingstrosen
Wann pflanzt man Pfingstrosen?
Am besten im September und Oktober. Dann wurzeln sie noch vor dem Winter an und können im Frühjahr kräftig austreiben.
Warum blüht meine Pfingstrose nicht?
Meist sitzt sie zu tief in der Erde, die Knospen am Wurzelstock sollten höchstens fünf Zentimeter bedeckt sein. Auch frisch umgesetzte Pflanzen brauchen einige Jahre.
Warum sitzen Ameisen auf den Pfingstrosen?
Die Knospen scheiden einen süßen Saft aus, den Ameisen gern sammeln. Sie schaden der Pflanze nicht und werden vor dem Einstellen in die Vase einfach abgeschüttelt.
Wann schneidet man Pfingstrosen zurück?
Stauden-Pfingstrosen werden im Herbst nach dem Vergilben bodennah abgeschnitten. Strauch-Pfingstrosen werden nicht zurückgeschnitten, nur Verblühtes wird entfernt.
Wann schneidet man Pfingstrosen für die Vase?
Wenn die Knospen Farbe zeigen und sich weich anfühlen. In kühlem Wasser öffnen sie sich innerhalb weniger Tage und halten dann etwa eine Woche.
Kann man Pfingstrosen umpflanzen?
Ja, am besten im Herbst, allerdings blühen sie danach oft einige Jahre nicht. Große Stöcke werden dabei geteilt und flach wieder eingesetzt.
Brauchen Pfingstrosen eine Stütze?
Sorten mit großen, gefüllten Blüten knicken bei Regen leicht um. Eine Staudenstütze, die im Frühjahr rechtzeitig gesetzt wird, hält die Triebe aufrecht.
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