Rosen
Die Königin der Blumen, im Garten wie in der Vase: Rosen verbinden unzählige Farben und Formen mit betörendem Duft. Ob Beet-, Strauch- oder Kletterrose, sie blühen bei guter Pflege den ganzen Sommer.
Was Rosen brauchen, um bei dir zu wachsen
Rosen brauchen einen sonnigen, luftigen Platz und einen tiefgründigen, nährstoffreichen Boden. Wurzelnackte Rosen werden im Herbst oder Frühjahr gepflanzt, Containerrosen fast das ganze Jahr. Die Veredelungsstelle sitzt dabei etwa fünf Zentimeter unter der Erde.
Gegossen wird selten, aber durchdringend und nicht über die Blätter. Gedüngt wird im Frühjahr und nach der ersten Blüte. Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr zur Forsythienblüte, Verblühtes wird im Sommer laufend abgeschnitten.
Zu Schnittblumen und Floristik
Wo Rosen am besten zur Geltung kommen
Rosen eignen sich für Beete, Rabatten, Hecken, Rosenbögen, Pergolen und große Kübel. Als Schnittblume sind sie die Klassiker der Floristik, ob einzeln in der Vase, im Brautstrauß, in Gestecken oder als Geschenk zu Geburtstagen und Jubiläen.
Für die Vase werden sie früh am Morgen geschnitten, wenn die Knospen sich gerade öffnen. Die Stiele werden schräg angeschnitten, die unteren Blätter entfernt. Im Garten passen Lavendel, Storchschnabel, Katzenminze und Frauenmantel gut als Begleiter.
Informationen über Rosen
- Botanischer Name:
- Rosa
- Weitere Namen:
- Gartenrose, Edelrose
- Verwendung:
- Beet, Kübel, Hecke
- Herkunft:
- Nordhalbkugel, vor allem Asien
- Schnitt:
- Hauptschnitt im Frühjahr
- Düngung:
- Im Frühjahr und nach der ersten Blüte
- Gießen:
- Selten, aber durchdringend
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig
So vielfältig sind Rosen
Rosen werden nach ihrer Wuchsform eingeteilt: Beetrosen blühen in Büscheln, Edelrosen tragen einzelne große Blüten auf langen Stielen und sind die klassische Schnittrose. Dazu kommen Strauch-, Kletter-, Zwerg- und bodendeckende Rosen.
Englische Rosen verbinden die dicht gefüllten, duftenden Blüten alter Sorten mit öfter blühenden Eigenschaften. Wildrosen blühen einfach und tragen im Herbst Hagebutten. Das ADR-Prädikat kennzeichnet besonders robuste, gesunde Gartensorten.
Zu Schnittblumen und Floristik
Fragen rund um Rosen
Wann schneidet man Rosen?
Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. Im Sommer werden verblühte Blüten laufend bis zum nächsten voll entwickelten Blatt abgeschnitten.
Wann pflanzt man Rosen?
Wurzelnackte Rosen von Oktober bis April, solange der Boden frostfrei ist. Rosen im Topf können fast das ganze Jahr gepflanzt werden, außer bei Frost oder großer Hitze.
Welchen Standort brauchen Rosen?
Sonnig und luftig, mit mindestens fünf Stunden Sonne am Tag. Ein Platz, an dem die Blätter nach Regen schnell abtrocknen, beugt Pilzkrankheiten vor.
Wie halten Rosen in der Vase länger?
Die Stiele schräg anschneiden, Blätter unter der Wasserlinie entfernen und frisches Wasser mit Frischhaltemittel verwenden. Das Wasser alle zwei Tage wechseln.
Was hilft gegen Sternrußtau an Rosen?
Befallene Blätter entfernen und nicht auf den Kompost geben. Robuste Sorten mit ADR-Prädikat und ein luftiger Standort beugen Pilzkrankheiten am besten vor.
Wie düngt man Rosen richtig?
Im Frühjahr beim Austrieb und nach der ersten Blüte im Juni mit einem Rosendünger. Ab August wird nicht mehr gedüngt, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen.
Wie schützt man Rosen im Winter?
Die Veredelungsstelle wird im Spätherbst mit Erde oder Kompost angehäufelt. Zusätzlich schützen Reisig oder Vlies die Triebe vor Wintersonne und starkem Frost.
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