Salbei

Silbrig schimmernde Blätter, würziger Duft und violettblaue Blüten für Bienen: Salbei ist Küchenkraut und Zierpflanze zugleich. An einem sonnigen, trockenen Platz wächst der Halbstrauch über viele Jahre am selben Ort.

Standort Sonnig
Wasserbedarf Gering, eher trocken
Erntezeit Mai bis Oktober
Pflanzzeit April bis September
Winterhärte Winterhart
Wuchshöhe ca. 40-80 cm
Pflegeaufwand Gering
Verwendung Beet, Hochbeet & Topf
Pflege

Was Salbei braucht, um bei dir zu wachsen

Salbei stammt aus dem Mittelmeerraum und braucht einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Staunässe verträgt er nicht, längere Trockenheit dagegen gut. Im Topf ist eine Drainageschicht deshalb wichtiger als häufiges Gießen.

Mit den Jahren verholzt die Pflanze von unten. Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr, kurz bevor der neue Austrieb beginnt, hält sie kompakt und im Laub. Ins alte Holz sollte dabei nicht geschnitten werden, dort treibt Salbei nur zögerlich wieder aus.

Zu Italienische Kräuter
Eine Hand schneidet mit der Gartenschere ein Salbeiblatt ab
Verwendung

Wo Salbei am besten zur Geltung kommt

Salbei im Topf auf einem Tisch, Hände zupfen Blätter über eine Schale

Salbei passt ins Kräuterbeet, ins Hochbeet, in den Steingarten und in Töpfe ab etwa fünf Litern. Weil er wintergrün bleibt, gibt er Beeten auch in der kalten Jahreszeit Struktur. Die Blüten sind eine ergiebige Nektarquelle für Bienen und Hummeln.

In der Küche werden die Blätter frisch oder getrocknet verwendet, klassisch zu Fleisch, zu Gnocchi oder in Butter gebraten. Das Aroma ist kräftig, weshalb sparsam gewürzt wird. Auch als Tee ist Salbei seit Langem gebräuchlich und weit verbreitet.

Informationen über Salbei

Botanischer Name:
Salvia officinalis
Weitere Namen:
Echter Salbei, Küchensalbei, Gartensalbei
Verwendung:
Fleisch, Pasta, Tee
Herkunft:
Nördlicher Mittelmeerraum
Schnitt:
Im Frühjahr kräftig zurückschneiden
Düngung:
Sehr sparsam
Gießen:
Mäßig, Staunässe vermeiden
Langlebigkeit:
Mehrjähriger Halbstrauch
Arten und Varianten

So vielfältig ist Salbei

Neben dem grünlaubigen Küchensalbei gibt es dekorative Formen mit gelb- oder weißbunten Blättern sowie rotlaubige Sorten. Sie sind meist etwas frostempfindlicher als die Grundform, dafür im Beet besonders auffällig.

Die Gattung Salvia umfasst weit mehr als das Küchenkraut: Ziersalbei-Arten werden vor allem wegen ihrer Blüten gepflanzt, sind aber nicht für die Küche gedacht. Zum Würzen in der Küche wird ausschließlich der Echte Salbei, Salvia officinalis, verwendet.

Zu Italienische Kräuter
Drei Salbeisorten nebeneinander in Töpfen, grün, purpurfarben und gelb-grün gezeichnet

Fragen rund um Salbei

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Zur Dekoration
Welchen Standort braucht Salbei?

Salbei braucht einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Staunässe verträgt er nicht, Trockenheit dagegen ausgesprochen gut.

Wann schneidet man Salbei zurück?

Am besten im Frühjahr, kurz bevor der neue Austrieb beginnt. Geschnitten wird bis knapp über das junge Holz, nicht tief ins alte, verholzte Geäst.

Ist Salbei bei uns winterhart?

Echter Salbei ist bei uns winterhart. Buntlaubige Sorten sind etwas empfindlicher und stehen besser geschützt, im Topf hilft eine Umhüllung des Gefäßes.

Wie oft muss man Salbei gießen?

Salbei kommt mit wenig Wasser aus. Im Beet reicht Regen meist aus, im Topf wird erst wieder gegossen, wenn die obere Erdschicht abgetrocknet ist.

Wann erntet man Salbei am besten?

Das Aroma ist kurz vor der Blüte am kräftigsten. Geerntet wird an einem trockenen Vormittag, indem ganze Triebspitzen knapp über dem Holz abgeschnitten werden.

Kann man Salbei als Tee verwenden?

Ja, frische oder getrocknete Blätter von Salvia officinalis sind dafür gebräuchlich. Wegen des kräftigen Aromas genügen schon wenige Blätter je Tasse.

Kann man Salbei im Topf halten?

Ja. Ein Gefäß ab etwa fünf Litern mit Drainageschicht und durchlässiger Kräutererde genügt. Wichtig sind viel Sonne und ein sicherer Wasserabzug.

Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .

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