Sternmoos
Dichte, weiche Polster, die an Moos erinnern, und im Frühsommer unzählige kleine weiße Sternblüten: Sternmoos ist ein flacher Bodendecker für Fugen, Steingärten und Töpfe. Es ist winterhart und robuster als echtes Moos.
Was Sternmoos braucht, um bei dir zu wachsen
Sternmoos mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz und lockere, durchlässige Erde, die gleichmäßig frisch bleibt. Längere Trockenheit lässt die Polster von innen her braun werden. Staunässe verträgt es ebenso wenig, ein durchlässiger Untergrund ist deshalb wichtig.
Gedüngt wird sparsam, meist genügt eine Gabe im Frühjahr. Werden die Polster mit den Jahren in der Mitte lückig, lassen sie sich im Frühjahr einfach teilen und neu einsetzen. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, die kleinen Blüten trocknen von selbst ein.
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Wo Sternmoos am besten zur Geltung kommt
Sternmoos eignet sich für Pflasterfugen, Zwischenräume bei Trittplatten, Steingärten, Grabbepflanzungen und flache Schalen. Als begehbarer Rasenersatz funktioniert es nur auf wenig genutzten Flächen, dauerhafte Belastung verträgt es nicht.
Weil es flach bleibt, lässt es sich gut mit höheren Stauden und Zwiebelblumen kombinieren, die im Frühjahr einfach hindurchwachsen. In Töpfen und Schalen bildet es einen ruhigen grünen Untergrund, deckt die Erde zuverlässig ab und hält sie länger feucht.
Informationen über Sternmoos
- Botanischer Name:
- Sagina subulata
- Weitere Namen:
- Pfriemen-Mastkraut, Mastkraut
- Verwendung:
- Beet, Kübel, Grab
- Herkunft:
- West- und Mitteleuropa
- Schnitt:
- Nicht erforderlich
- Düngung:
- Sparsam im Frühjahr
- Gießen:
- Regelmäßig, nie austrocknen
- Langlebigkeit:
- Ausdauernder Bodendecker
So vielfältig ist Sternmoos
Neben der grünen Grundform ist vor allem die goldgelbe Sorte verbreitet, die im Halbschatten ihre Farbe am besten hält und in der prallen Sonne leicht ausbleicht. Beide wachsen gleich flach und bilden dieselben dichten Polster.
Sternmoos ist botanisch kein Moos, sondern ein Nelkengewächs. Ähnlich verwendet wird das Sandkraut, das ebenfalls flache Polster bildet. Wer eine echte Moosfläche möchte, braucht dauerhaft schattige und gleichmäßig feuchte Bedingungen.
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Fragen rund um Sternmoos
Ist Sternmoos wirklich begehbar?
Es hält gelegentliche Tritte aus und eignet sich für Fugen und Trittplattenzwischenräume. Als dauerhaft belastete Rasenfläche ist es dagegen ungeeignet.
Wie oft muss man Sternmoos gießen?
Regelmäßig, damit die Polster nie ganz austrocknen. Längere Trockenheit lässt sie von innen braun werden. Staunässe verträgt Sternmoos jedoch ebenso wenig.
Warum wird mein Sternmoos braun?
Meist steckt Trockenheit dahinter, seltener Staunässe. Braune Stellen lassen sich im Frühjahr ausschneiden und mit geteilten Polstern wieder auffüllen.
Ist Sternmoos bei uns winterhart?
Ja, Sagina subulata ist bei uns winterhart und bleibt auch im Winter grün. In flachen Schalen hilft ein geschützter Platz gegen völliges Durchfrieren.
Ist Sternmoos wirklich ein Moos?
Nein. Sternmoos ist ein Nelkengewächs und blüht im Frühsommer weiß. Es erinnert nur optisch an Moos, ist aber robuster und leichter zu kultivieren.
Eignet sich Sternmoos als Rasenersatz?
Auf wenig begangenen Flächen ja. Es bleibt sehr flach und muss nicht gemäht werden, verträgt aber weder Fußballspiel noch regelmäßiges Begehen.
Wie viele Pflanzen braucht man je Quadratmeter?
Für eine zügig geschlossene Fläche rechnet man mit etwa zwölf bis sechzehn Pflanzen je Quadratmeter, je nachdem wie schnell es dicht werden soll.
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