Storchschnabel
Zahlreiche Schalenblüten in Blau, Violett, Rosa oder Weiß über dichtem, oft duftendem Laub: Der Storchschnabel ist eine der vielseitigsten Stauden für den Garten. Er deckt den Boden und blüht monatelang.
Was der Storchschnabel braucht, um bei dir zu wachsen
Der Storchschnabel wächst je nach Art in der Sonne, im Halbschatten und sogar im Schatten. Die meisten Sorten mögen einen lockeren, humosen Boden, der nicht dauerhaft nass ist. Gepflanzt wird im Frühjahr oder Herbst, mit etwa sechs bis acht Pflanzen pro Quadratmeter.
Gegossen wird nur bei längerer Trockenheit. Nach der ersten Blüte lohnt ein kräftiger Rückschnitt bodennah, dann treibt er frisches Laub und blüht bei vielen Sorten ein zweites Mal. Alle paar Jahre lassen sich große Horste teilen.
Zu Bodendecker
Wo der Storchschnabel am besten zur Geltung kommt
Der Storchschnabel eignet sich für Staudenbeete, Beetränder, die Unterpflanzung von Rosen und Gehölzen und als flächiger Bodendecker. Weil er Lücken schnell schließt, ist er ein idealer Partner für Zwiebelblumen, deren welkes Laub er im Frühsommer verdeckt.
Kompakte Sorten wachsen auch in Kübeln und großen Schalen. Besonders schön wirkt er zusammen mit Rosen, Frauenmantel, Salbei und Gräsern. Viele Arten färben ihr Laub im Herbst rot oder orange und sind noch lange nach der Blüte ein Blickfang.
Informationen über den Storchschnabel
- Botanischer Name:
- Geranium
- Weitere Namen:
- Geranium, Staudengeranie
- Verwendung:
- Beet, Kübel
- Herkunft:
- Europa, Asien und Nordamerika
- Schnitt:
- Nach der ersten Blüte bodennah
- Düngung:
- Kompost im Frühjahr
- Gießen:
- Nur bei Trockenheit
- Langlebigkeit:
- Sehr ausdauernde Staude
So vielfältig ist der Storchschnabel
Die Gattung umfasst über vierhundert Arten. Beliebt sind die lange blühende Sorte 'Rozanne' mit violettblauen Blüten, der Pracht-Storchschnabel, der Balkan-Storchschnabel mit duftendem Laub für den Schatten und der niedrige Blut-Storchschnabel.
Für sonnige Steingärten eignen sich niedrige Arten wie der Dalmatiner-Storchschnabel. Nicht verwechseln sollte man ihn mit den Balkongeranien, die botanisch Pelargonien heißen und nicht winterhart sind, obwohl sie zur selben Familie gehören.
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Fragen rund um den Storchschnabel
Wann schneidet man Storchschnabel zurück?
Direkt nach der ersten Hauptblüte, etwa handbreit über dem Boden. Viele Sorten treiben dann frisch aus und blühen im Spätsommer ein zweites Mal.
Welchen Standort braucht der Storchschnabel?
Das hängt von der Art ab: manche lieben Sonne, andere wie der Balkan-Storchschnabel gedeihen sogar im trockenen Schatten. Die meisten mögen lockeren, humosen Boden.
Wie viele Storchschnabel-Pflanzen braucht man pro Quadratmeter?
Je nach Wuchsbreite etwa sechs bis acht Pflanzen. Stark wachsende Sorten wie 'Rozanne' decken schon mit vier bis fünf Pflanzen eine ganze Fläche.
Ist Storchschnabel winterhart?
Ja, die Gartenarten sind gut winterhart und treiben jedes Frühjahr zuverlässig wieder aus. Manche Arten behalten ihr Laub auch über den Winter.
Ist Storchschnabel dasselbe wie eine Geranie?
Botanisch heißt der Storchschnabel Geranium. Die bekannten Balkongeranien sind aber Pelargonien, eine andere Gattung, die bei uns nicht winterhart ist.
Wie vermehrt man Storchschnabel?
Am einfachsten durch Teilung im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird der Horst ausgegraben, mit dem Spaten zerteilt und an neuer Stelle wieder eingesetzt.
Ist Storchschnabel gut für Bienen?
Ja, die offenen Schalenblüten sind für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen gut erreichbar. Lang blühende Sorten liefern über viele Wochen Nahrung.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



