Tagetes
Leuchtend gelbe, orange und rote Blüten von Juni bis zum ersten Frost: Tagetes gehören zu den unkompliziertesten Sommerblumen. Sie blühen unermüdlich, brauchen kaum Pflege und passen ins Beet wie in den Balkonkasten.
Was Tagetes brauchen, um bei dir zu wachsen
Tagetes brauchen einen sonnigen Platz und lockere, durchlässige Erde. Nährstoffreich muss der Boden nicht sein: Wird zu viel gedüngt, wachsen vor allem die Blätter, während die Blüte nachlässt. Trockenheit vertragen die Pflanzen besser als dauerhafte Nässe.
Gegossen wird bodennah und nicht über die Blüten, weil nasse Blütenköpfe leicht faulen. Wer Verblühtes regelmäßig ausputzt, verlängert die Blütezeit deutlich. Junge Pflanzen kommen erst nach den Eisheiligen ins Freie, Frost vertragen sie nicht.
Zu Balkon- & Sommerblumen
Wo Tagetes am besten zur Geltung kommen
Tagetes eignen sich für Beeteinfassungen, Balkonkästen, Kübel und Hochbeete. Niedrige Sorten wirken als Rand, höhere als Farbtupfer in der Beetmitte. Im Gemüsebeet werden sie gerne zwischen Tomaten, Kohl oder Erdbeeren gesetzt, wo sie zugleich Farbe in die Reihen bringen.
Der Grund dafür ist belegt: Die Wurzeln mancher Tagetes-Arten wirken gegen bestimmte Nematoden im Boden. Voraussetzung ist allerdings eine flächige Aussaat über eine ganze Saison, einzelne Pflanzen zwischen dem Gemüse leisten das nicht.
Informationen über Tagetes
- Botanischer Name:
- Tagetes
- Weitere Namen:
- Studentenblume, Samtblume
- Verwendung:
- Beet, Balkon, Kübel, Hochbeet
- Herkunft:
- Mittel- und Südamerika
- Schnitt:
- Verblühtes ausputzen
- Düngung:
- Sparsam, sonst wenig Blüte
- Gießen:
- Mäßig, direkt auf die Erde
- Langlebigkeit:
- Einjährig
So vielfältig sind Tagetes
Am bekanntesten sind die niedrige Tagetes patula, die Studentenblume, und die höhere, großblütige Tagetes erecta. Daneben gibt es die feinlaubige Tagetes tenuifolia mit vielen kleinen, einfachen Blüten und einem lockeren, luftigen Wuchs.
Die Blüten sind einfach, halbgefüllt oder dicht gefüllt und reichen von hellem Gelb über kräftiges Orange bis zu rotbraunen und zweifarbigen Tönen. Gefüllte Sorten wirken üppiger, einfache Blüten sind für Insekten die besseren Nahrungsquellen.
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Fragen rund um Tagetes
Wann pflanzt man Tagetes nach draußen?
Ins Freie kommen Tagetes nach den Eisheiligen Mitte Mai. Vorgezogen wird ab März auf der Fensterbank, direkt gesät werden kann ab etwa Mitte Mai.
Sind Tagetes und Studentenblumen dasselbe?
Studentenblume ist der gebräuchliche deutsche Name für Tagetes patula. Andere Arten der Gattung heißen etwa Samtblume oder werden schlicht Tagetes genannt.
Helfen Tagetes wirklich gegen Nematoden?
Ja, aber nur flächig gesät und über eine ganze Saison. Einzelne Pflanzen zwischen dem Gemüse reichen nicht aus, um den Nematodenbesatz spürbar zu senken.
Wie oft muss man Tagetes gießen?
Mäßig und bodennah. Die Erde darf zwischendurch antrocknen, dauerhafte Nässe vertragen Tagetes schlecht. Nasse Blütenköpfe faulen außerdem sehr leicht.
Muss man Tagetes regelmäßig ausputzen?
Es lohnt sich. Wer Verblühtes regelmäßig entfernt, verlängert die Blütezeit deutlich und verhindert, dass die Pflanze Kraft in die Samenbildung steckt.
Sind Tagetes bei uns winterhart?
Nein. Tagetes sind einjährig und sterben beim ersten Frost ab. Ausgereifte Samen lassen sich aber sammeln und im nächsten Frühjahr wieder aussäen.
Sind Tagetes anfällig für Schnecken?
Junge Tagetes werden von Schnecken gerne angenommen. Ältere Pflanzen sind deutlich robuster, weshalb gut angewachsene Exemplare weniger Schutz brauchen.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



