Hyazinthen
Dichte, duftende Blütenkolben in Blau, Rosa und Weiß: Hyazinthen bringen den Frühling ins Beet, in den Topf und auf die Fensterbank. Ihr intensiver Duft macht sie zu einer der beliebtesten Zwiebelblumen.
Was Hyazinthen brauchen, um bei dir zu wachsen
Hyazinthen brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Platz und einen durchlässigen, humosen Boden. Gepflanzt werden die Zwiebeln von September bis Oktober, etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter tief. Nasse, schwere Erde wird vorher mit Sand aufgelockert.
Während Austrieb und Blüte wird bei Trockenheit gegossen. Nach der Blüte wird der Blütenstiel entfernt, das Laub bleibt stehen, bis es vergilbt. Im Garten werden die Blütenstände in den Folgejahren oft lockerer, die Zwiebel blüht aber zuverlässig weiter.
Zu Zwiebel- & Schnittblumen
Wo Hyazinthen am besten zur Geltung kommen
Hyazinthen eignen sich für Frühlingsbeete, Beetränder, Kübel, Balkonkästen und Schalen. Gern stehen sie in der Nähe von Eingängen, Terrassen oder Fenstern, wo ihr kräftiger Duft zur Geltung kommt, und in Gruppen einer Farbe wirken sie besonders ruhig.
Vorgetriebene Hyazinthen blühen schon im Winter im Zimmer, auch auf einem Hyazinthenglas mit Wasser. Nach der Blüte im Topf können die Zwiebeln in den Garten gepflanzt werden. Beim Umgang mit den Zwiebeln sind Handschuhe sinnvoll.
Informationen über Hyazinthen
- Botanischer Name:
- Hyacinthus orientalis
- Weitere Namen:
- Gartenhyazinthe, Orientalische Hyazinthe
- Verwendung:
- Beet, Kübel, Zimmer
- Herkunft:
- Türkei, Syrien und Libanon
- Schnitt:
- Blütenstiel nach der Blüte entfernen
- Düngung:
- Beim Austrieb im Frühjahr
- Gießen:
- Im Frühjahr bei Trockenheit
- Langlebigkeit:
- Mehrjährige Zwiebel
So vielfältig sind Hyazinthen
Die Gartenhyazinthe stammt von der Orientalischen Hyazinthe ab und ist in vielen Farben erhältlich: Blau, Violett, Rosa, Weiß, Gelb, Lachs und Rot. Neben den einfach blühenden Sorten gibt es auch gefüllte Hyazinthen mit besonders dichten Blütenständen.
Sogenannte Multiflora-Hyazinthen bilden mehrere lockere Blütenstiele pro Zwiebel und wirken natürlicher. Die Traubenhyazinthe gehört dagegen zu einer eigenen Gattung, bleibt klein und verwildert leicht in Rasen und Beeten.
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Fragen rund um Hyazinthen
Wann pflanzt man Hyazinthenzwiebeln?
Von September bis Oktober, bevor der Boden gefriert. Die Zwiebeln kommen etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter tief in durchlässige, lockere Erde.
Was macht man mit Hyazinthen nach der Blüte?
Den verblühten Stiel abschneiden und das Laub stehen lassen, bis es gelb ist. Hyazinthen aus dem Topf können danach in den Garten gepflanzt werden.
Wie treibt man Hyazinthen im Glas?
Die Zwiebel so auf ein Hyazinthenglas setzen, dass sie das Wasser knapp nicht berührt. Einige Wochen kühl und dunkel stellen, bis Wurzeln und Trieb gut entwickelt sind.
Sind Hyazinthen giftig?
Ja, vor allem die Zwiebeln, die zudem die Haut reizen können. Beim Pflanzen sind Handschuhe sinnvoll, für Haustiere sollten sie außer Reichweite stehen.
Warum duften Hyazinthen so stark?
Der intensive Duft lockt im zeitigen Frühjahr Bestäuber an. In geschlossenen Räumen kann er sehr kräftig wirken, dort reichen oft schon ein oder zwei Pflanzen.
Blühen Hyazinthen jedes Jahr wieder?
Ja, im Garten kommen sie viele Jahre wieder. Die Blütenstände werden mit der Zeit aber lockerer und kleiner als im ersten Jahr nach dem Kauf.
Kann man Hyazinthen im Topf halten?
Ja, in einem Topf mit Abzugsloch und durchlässiger Erde. Die Zwiebeln können eng gesetzt werden, im Winter braucht der Topf Schutz vor Nässe und Kahlfrost.
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