Krokusse
Zarte Kelche in Violett, Weiß und Gelb, oft noch zwischen den letzten Schneeresten: Krokusse sind die ersten Farbtupfer des Jahres. Sie verwildern im Rasen und sind eine wichtige Nahrung für Bienen.
Was Krokusse brauchen, um bei dir zu wachsen
Krokusse brauchen einen sonnigen bis halbschattigen Platz und einen lockeren, durchlässigen Boden, denn Staunässe lässt die kleinen Knollen faulen. Gepflanzt wird von September bis November, etwa fünf bis acht Zentimeter tief und in Gruppen.
Gegossen werden muss im Garten in der Regel nicht. Nach der Blüte bleibt das Laub stehen, bis es vergilbt, erst dann darf auch der Rasen darüber gemäht werden. Krokusse vermehren sich über Tochterknollen und Samen und breiten sich so von selbst aus.
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Wo Krokusse am besten zur Geltung kommen
Krokusse eignen sich für Rasenflächen, Beetränder, Steingärten, die Unterpflanzung von Gehölzen, Balkonkästen und kleine Töpfe am Hauseingang. Im Rasen gepflanzt verwildern sie über die Jahre zu dichten Teppichen, die im zeitigen Frühjahr blühen.
Am besten wirken sie in großen Gruppen von zwanzig oder mehr Knollen. In Töpfen passen sie in die oberste Etage einer Lasagnepflanzung über Tulpen und Narzissen. Für Bienen sind sie im Februar und März eine der ersten Pollen- und Nektarquellen.
Informationen über Krokusse
- Botanischer Name:
- Crocus
- Weitere Namen:
- Crocus, Frühlingskrokus
- Verwendung:
- Beet, Kübel, Balkon
- Herkunft:
- Südeuropa und Kleinasien
- Schnitt:
- Laub einziehen lassen
- Düngung:
- Nicht nötig
- Gießen:
- Kaum, nur im Topf
- Langlebigkeit:
- Mehrjährig, verwildert gern
So vielfältig sind Krokusse
Unterschieden werden vor allem die großblumigen Gartenkrokusse, die etwas später blühen, und die kleineren Wildkrokusse. Zu den Wildkrokussen gehören der Elfenkrokus, der besonders gut im Rasen verwildert, und der Goldkrokus mit gelben Blüten.
Die Farben reichen von Weiß über Gelb bis zu Violett, viele Sorten sind gestreift oder zweifarbig. Der Safran-Krokus blüht dagegen erst im Herbst, aus seinen roten Narbenfäden wird das kostbare Gewürz Safran gewonnen.
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Fragen rund um Krokusse
Wann pflanzt man Krokusse?
Frühjahrsblühende Krokusse werden von September bis November gepflanzt. Herbstblühende Arten wie der Safran-Krokus kommen schon im Spätsommer in die Erde.
Wie tief pflanzt man Krokusse?
Etwa fünf bis acht Zentimeter tief, mit der Spitze nach oben. Am schönsten wirken sie in Gruppen mit einem Abstand von rund fünf Zentimetern.
Kann man Krokusse im Rasen pflanzen?
Ja, dort verwildern sie besonders gut. Gemäht wird erst, wenn das Laub vergilbt ist, damit die Knollen genug Kraft für das nächste Jahr sammeln.
Warum werden meine Krokusse abgefressen?
Häufig picken Vögel die Blüten ab, vor allem gelbe Sorten. Mäuse und Wühlmäuse fressen die Knollen, hier helfen Pflanzkörbe aus feinem Drahtgeflecht.
Was macht man mit Krokussen nach der Blüte?
Nur das Laub stehen lassen, bis es von selbst einzieht. Ein Rückschnitt oder Ausgraben ist nicht nötig, die Knollen bleiben einfach im Boden.
Kann man Krokusse im Topf halten?
Ja, in Töpfen und Balkonkästen mit durchlässiger Erde. Über den Winter sollte das Gefäß geschützt stehen, damit die Knollen nicht vernässen.
Sind Krokusse gut für Bienen?
Ja, sie gehören zu den ersten Nahrungsquellen im Jahr. Besonders Wildkrokusse liefern früh viel Pollen und Nektar für Bienen und Hummeln.
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