Narzissen
Leuchtend gelbe Trompeten, die schon im März die Gärten erhellen: Narzissen gehören zu den robustesten Frühlingsblühern. Sie vermehren sich von selbst, verwildern gern und werden von Wühlmäusen verschont.
Was Narzissen brauchen, um bei dir zu wachsen
Narzissen wachsen an sonnigen bis halbschattigen Plätzen in durchlässigem, frischem Boden. Gepflanzt werden die Zwiebeln von September bis Oktober, möglichst früh, weil sie vor dem Winter Wurzeln bilden müssen. Die Pflanztiefe beträgt etwa fünfzehn Zentimeter.
Während Austrieb und Blüte wird bei Trockenheit gegossen, danach nicht mehr. Verblühtes wird abgeknipst, das Laub bleibt stehen, bis es vergilbt ist. Alle paar Jahre lassen sich dichte Horste nach dem Einziehen teilen und an neuer Stelle setzen.
Zu Zwiebel- & Schnittblumen
Wo Narzissen am besten zur Geltung kommen
Narzissen eignen sich für Beete, Rasenflächen, Wiesen, Gehölzränder, Kübel und Balkonkästen. Besonders schön wirken sie in großen Tuffs unter Sträuchern oder im Rasen, wo sie über die Jahre verwildern und jedes Frühjahr ein Stück dichter werden.
In der Vase halten sie gut, sollten aber anfangs allein stehen, weil ihr Pflanzensaft andere Blumen welken lässt. Weil Zwiebeln und Laub giftig sind, meiden Wühlmäuse und Rehe sie, was sie für naturnahe Gärten besonders wertvoll macht.
Informationen über Narzissen
- Botanischer Name:
- Narcissus
- Weitere Namen:
- Osterglocken, Osterglocke
- Verwendung:
- Beet, Kübel, Balkon
- Herkunft:
- Südwesteuropa und Mittelmeerraum
- Schnitt:
- Verblühtes abknipsen, Laub stehen lassen
- Düngung:
- Beim Austrieb im Frühjahr
- Gießen:
- Im Frühjahr bei Trockenheit
- Langlebigkeit:
- Mehrjährig, verwildert gern
So vielfältig sind Narzissen
Neben der klassischen Osterglocke mit langer gelber Trompete gibt es Narzissen mit kurzen Kronen, gefüllten Blüten oder mehreren Blüten pro Stiel. Die Farben reichen von Weiß und Cremegelb über Goldgelb bis zu orange oder rosa gefärbten Kronen.
Besonders zierlich sind Wildnarzissen und Sorten wie 'Tête-à-Tête', die nur etwa fünfzehn Zentimeter hoch werden. Die Dichternarzisse blüht spät, duftet intensiv und hat eine weiße Blüte mit kleiner, rot gerandeter Krone.
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Fragen rund um Narzissen
Wann pflanzt man Narzissenzwiebeln?
Von September bis Oktober, möglichst früh im Herbst. Die Zwiebeln brauchen einige Wochen, um vor dem Winter genügend Wurzeln zu bilden.
Wie tief pflanzt man Narzissen?
Etwa fünfzehn Zentimeter tief, kleine Sorten etwas flacher. Der Abstand zwischen den Zwiebeln beträgt rund zehn bis fünfzehn Zentimeter.
Was macht man mit Narzissen nach der Blüte?
Die verwelkten Blüten abknipsen und das Laub stehen lassen, bis es gelb ist. Über die Blätter sammelt die Zwiebel Kraft für die Blüte im nächsten Jahr.
Warum blühen meine Narzissen nicht mehr?
Oft wurde das Laub zu früh abgeschnitten, oder die Horste sind zu dicht geworden. Teilen nach dem Einziehen und ein sonnigerer Platz helfen meist weiter.
Sind Narzissen giftig?
Ja, vor allem die Zwiebeln, aber auch Blätter und Blüten. Deshalb meiden Wühlmäuse und Rehe sie, für Kinder und Haustiere sind sie aber gefährlich.
Warum stellt man Narzissen allein in die Vase?
Der Schleim aus ihren Stielen lässt andere Schnittblumen schneller welken. Nach etwa einem Tag allein im Wasser können sie mit anderen Blumen kombiniert werden.
Sind Osterglocken und Narzissen dasselbe?
Osterglocken sind eine Art der Narzissen, erkennbar an der langen gelben Trompete. Im Sprachgebrauch werden beide Namen oft gleichbedeutend verwendet.
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