Oleander
Üppige Blüten in Rosa, Weiß oder Rot den ganzen Sommer lang: Der Oleander bringt echtes Mittelmeerflair auf Terrasse und Balkon. Er liebt Sonne und Wärme und blüht bei guter Pflege bis in den Herbst.
Was der Oleander braucht, um bei dir zu wachsen
Der Oleander braucht einen vollsonnigen, warmen und regengeschützten Platz, etwa vor einer Südwand. Die Erde sollte nährstoffreich und eher schwer sein, eine Kübelpflanzenerde mit etwas Lehm passt gut. Anders als viele Mediterrane verträgt er kalkhaltiges Wasser.
Im Sommer braucht er viel Wasser, an heißen Tagen darf sogar etwas im Untersetzer stehen bleiben. Von April bis August wird wöchentlich gedüngt. Verblühte Dolden werden nicht abgeschnitten, weil an ihnen oft schon neue Knospen sitzen.
Zu Kübel- & Mediterrane Pflanzen
Wo der Oleander am besten zur Geltung kommt
Der Oleander ist eine klassische Kübelpflanze für sonnige Terrassen, Balkone, Innenhöfe und Wintergärten. Als Busch wirkt er üppig und natürlich, als Hochstamm formal und elegant, zum Beispiel paarweise neben einem Hauseingang oder einer Treppe.
Im Winter steht er hell und kühl bei etwa fünf bis zehn Grad, kurze Fröste bis etwa minus fünf Grad verträgt er. Weil alle Pflanzenteile giftig sind, gehört er nicht an Plätze, an denen kleine Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt spielen.
Informationen über den Oleander
- Botanischer Name:
- Nerium oleander
- Weitere Namen:
- Rosenlorbeer
- Verwendung:
- Kübel, Balkon
- Herkunft:
- Mittelmeerraum
- Schnitt:
- Im Frühjahr, Blütenstände stehen lassen
- Düngung:
- Wöchentlich im Sommer
- Gießen:
- Im Sommer reichlich
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig
So vielfältig ist der Oleander
Die meisten Sorten werden nach Blütenfarbe und Füllung unterschieden. Neben Rosa, dem klassischen Oleanderton, gibt es Sorten in Weiß, Lachs, Rot, Aprikose und Gelb, manche mit gefüllten und angenehm duftenden Blüten.
Zwergsorten bleiben mit rund einem Meter deutlich kleiner und eignen sich gut für Balkone. Als frosthärter gelten einige einfach blühende Sorten in Rosa und Weiß, die kurze Kälte besser überstehen als die gefüllten Züchtungen.
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Fragen rund um den Oleander
Wie überwintert man einen Oleander?
Hell und kühl bei etwa fünf bis zehn Grad, zum Beispiel im Wintergarten oder hellen Stiegenhaus. Er bleibt so lange wie möglich draußen, leichte Fröste schaden ihm nicht.
Wie oft muss man einen Oleander gießen?
Im Sommer reichlich und oft täglich, an heißen Tagen darf Wasser im Untersetzer stehen. Im Winterquartier wird dagegen nur sparsam gegossen.
Wann schneidet man Oleander?
Im Frühjahr nach dem Winterquartier werden zu lange oder kahle Triebe eingekürzt. Verblühte Dolden bleiben stehen, weil sie oft neue Knospen tragen.
Ist Oleander giftig?
Ja, alle Pflanzenteile sind stark giftig für Menschen und Tiere. Beim Schneiden am besten Handschuhe tragen und das Schnittgut nicht liegen lassen.
Warum blüht mein Oleander nicht?
Meist fehlt Sonne, Wasser oder Dünger. Auch wer die verblühten Stände abschneidet, entfernt dabei oft die Knospen für die nächste Blüte.
Warum bekommt der Oleander gelbe Blätter?
Oft fehlt Wasser oder Dünger, im Winterquartier auch Licht. Einzelne ältere Blätter wirft er dagegen ganz natürlich ab, das ist kein Grund zur Sorge.
Welchen Standort braucht der Oleander?
Vollsonnig, warm und geschützt vor Dauerregen, am besten vor einer Südwand. Je mehr Sonne er bekommt, desto reicher und länger blüht er.
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