Olivenbaum
Silbrig grüne Blätter, knorrige Stämme und ein Hauch Mittelmeer: Der Olivenbaum ist die beliebteste mediterrane Kübelpflanze. Er ist genügsam, langlebig und macht Terrasse und Balkon zum Urlaubsort.
Was der Olivenbaum braucht, um bei dir zu wachsen
Der Olivenbaum braucht den sonnigsten Platz, den Terrasse oder Balkon zu bieten haben, am besten geschützt vor Dauerregen und Wind. Die Erde sollte sehr durchlässig sein, eine Kübelpflanzenerde mit Sand oder Blähton verhindert Staunässe, die er gar nicht verträgt.
Gegossen wird durchdringend, aber erst, wenn die Erde gut angetrocknet ist. Von April bis August wird alle zwei Wochen gedüngt. Geschnitten wird im Frühjahr, dabei werden zu lange Triebe eingekürzt und die Krone ausgelichtet.
Zu Kübel- & Mediterrane Pflanzen
Wo der Olivenbaum am besten zur Geltung kommt
Der Olivenbaum ist eine Kübelpflanze für sonnige Terrassen, Balkone, Innenhöfe und Eingangsbereiche. Als Hochstamm wirkt er elegant und formal, als knorriger, mehrstämmiger Baum bringt er südlichen Charakter in moderne wie ländliche Gärten.
Das Gefäß sollte schwer und standfest sein und ein Abzugsloch haben. Im Winter kommt er hell und kühl bei etwa fünf bis zehn Grad ins Winterquartier, leichte Fröste bis etwa minus fünf Grad verträgt er an einem geschützten Platz im Freien.
Informationen über den Olivenbaum
- Botanischer Name:
- Olea europaea
- Weitere Namen:
- Echter Ölbaum, Olive
- Verwendung:
- Kübel, Balkon
- Herkunft:
- Mittelmeerraum
- Schnitt:
- Im Frühjahr auslichten
- Düngung:
- Alle zwei Wochen im Sommer
- Gießen:
- Durchdringend, dann antrocknen lassen
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig
So vielfältig ist der Olivenbaum
Im Handel werden Olivenbäume meist als Hochstamm, als mehrstämmiger Busch oder als alter, knorriger Baum mit dickem Stamm angeboten. Die Wuchsform sagt dabei mehr über die Erziehung in der Baumschule als über die Sorte aus.
Sorten wie 'Leccino' oder 'Frantoio' stammen aus dem Ölanbau, 'Arbequina' bleibt kompakt und trägt schon früh kleine Früchte. Als frosttoleranter gelten Sorten aus höheren und kühleren Anbaulagen, sie überstehen kurze Frostphasen etwas besser.
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Fragen rund um den Olivenbaum
Wie überwintert man einen Olivenbaum?
Am besten hell und kühl bei etwa fünf bis zehn Grad, zum Beispiel im Stiegenhaus oder Wintergarten. Kurze leichte Fröste verträgt er, längere Frostperioden im Freien nicht.
Ist der Olivenbaum winterhart?
Nur bedingt. Leichte Fröste bis etwa minus fünf Grad übersteht er an einem geschützten Platz, im Kübel friert der Wurzelballen aber schnell durch.
Wie oft muss man einen Olivenbaum gießen?
Durchdringend, sobald die Erde gut angetrocknet ist, im Sommer etwa ein- bis zweimal pro Woche. Staunässe ist gefährlicher als kurze Trockenheit.
Wann schneidet man einen Olivenbaum?
Im Frühjahr nach dem Winterquartier. Zu lange Triebe werden eingekürzt und die Krone wird ausgelichtet, ein leichter Formschnitt ist auch im Sommer möglich.
Warum verliert mein Olivenbaum Blätter?
Häufig ist das Winterquartier zu dunkel und zu warm, oder die Wurzeln stehen zu nass. Ein kurzer Blattfall nach dem Umstellen ist dagegen normal.
Trägt ein Olivenbaum bei uns Früchte?
Bei viel Sonne und einem langen Sommer setzen manche Bäume Oliven an. Reif werden sie im Kübel aber selten, und frisch vom Baum sind sie ohnehin sehr bitter.
Welche Erde braucht ein Olivenbaum?
Eine sehr durchlässige Kübelpflanzenerde, gemischt mit Sand, Kies oder Blähton. Eine Drainageschicht am Topfboden schützt zusätzlich vor Staunässe.
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