Rhododendron
Große, leuchtende Blütenstände über immergrünem Laub: Der Rhododendron gehört zu den prächtigsten Frühlingsblühern im Garten. An einem halbschattigen Platz mit saurem Boden blüht er Jahr für Jahr zuverlässig.
Was der Rhododendron braucht, um bei dir zu wachsen
Der Rhododendron braucht einen halbschattigen, windgeschützten Platz und einen sauren, humosen Boden. Kalkhaltige Gartenerde verträgt er schlecht, deshalb wird das Pflanzloch großzügig mit Rhododendronerde gefüllt. Gepflanzt wird im Frühjahr oder im Herbst, eher flach als zu tief.
Gegossen wird gleichmäßig und möglichst mit kalkarmem Regenwasser. Eine Mulchschicht aus Rindenhumus schützt die flachen Wurzeln. Verblühte Dolden werden vorsichtig ausgebrochen, dabei bleiben die neuen Knospen darunter unversehrt.
Zu Bäume & Ziergehölze
Wo der Rhododendron am besten zur Geltung kommt
Der Rhododendron eignet sich für halbschattige Gartenbereiche, lichte Gehölzränder, Hauseingänge und Beete auf der Nord- oder Ostseite. Als immergrüner Strauch gibt er auch im Winter Struktur und lässt sich gut in kleinen Gruppen pflanzen.
Kompakte Sorten wachsen auch in großen Kübeln ab etwa dreißig Litern mit saurer Rhododendronerde. Gute Partner sind Farne, Funkien, Azaleen und Hortensien, die ähnliche Ansprüche an Boden und Licht haben und die Blütezeit in den Sommer verlängern.
Informationen über den Rhododendron
- Botanischer Name:
- Rhododendron
- Weitere Namen:
- Alpenrose
- Verwendung:
- Beet, Kübel
- Herkunft:
- Asien, Nordamerika und Europa
- Schnitt:
- Verblühtes ausbrechen
- Düngung:
- Rhododendrondünger im Frühjahr
- Gießen:
- Gleichmäßig, kalkarmes Wasser
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig
So vielfältig ist der Rhododendron
Die Auswahl reicht von kleinen Zwergrhododendren über kompakte Yakushimanum-Hybriden bis zu großen Hybriden mit mehreren Metern Höhe. Die Blütenfarben reichen von Weiß über Rosa und Rot bis Violett, manche Sorten sind zweifarbig gezeichnet.
Für kalkhaltige Böden gibt es Sorten auf einer kalktoleranten Unterlage, die im Handel als Inkarho bekannt sind. Auch die Azaleen gehören botanisch zur Gattung Rhododendron, sie bleiben aber meist kleiner und sind teils laubabwerfend.
Zu Bäume & Ziergehölze
Fragen rund um den Rhododendron
Welchen Standort braucht der Rhododendron?
Halbschattig und windgeschützt, etwa im lichten Schatten größerer Bäume. Pralle Mittagssonne und austrocknender Wind setzen dem immergrünen Laub zu.
Welche Erde braucht ein Rhododendron?
Saure, humose und lockere Erde mit einem pH-Wert von etwa vier bis fünfeinhalb. Spezielle Rhododendronerde ist ideal, kalkhaltiger Boden führt zu gelben Blättern.
Warum bekommt mein Rhododendron gelbe Blätter?
Häufig ist der Boden zu kalkhaltig, dann kann die Pflanze Eisen schlecht aufnehmen. Auch Staunässe oder zu tiefes Pflanzen kommen als Ursache infrage.
Muss man den Rhododendron schneiden?
Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht nötig. Verblühte Dolden werden ausgebrochen, zu große Sträucher lassen sich direkt nach der Blüte vorsichtig einkürzen.
Wie oft muss man einen Rhododendron gießen?
Regelmäßig, sodass der Wurzelballen nie austrocknet, im Sommer auch mehrmals pro Woche. Am besten eignet sich kalkarmes Regenwasser.
Kann man den Rhododendron im Kübel halten?
Ja, vor allem kompakte Sorten in einem Gefäß ab etwa dreißig Litern mit saurer Erde. Im Winter braucht der Topf einen Schutz vor Frost und Austrocknung.
Ist der Rhododendron giftig?
Ja, alle Pflanzenteile gelten als giftig für Menschen und Haustiere. Kinder und Tiere sollten deshalb weder Blätter noch Blüten in den Mund nehmen.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



