Wandelröschen
Kleine, ballförmige Blütenstände, die im Aufblühen die Farbe wechseln: Das Wandelröschen blüht von Mai bis Oktober und zieht Schmetterlinge an. Auf sonnigen Terrassen und Balkonen ist es ein zuverlässiger Dauerblüher.
Was das Wandelröschen braucht, um bei dir zu wachsen
Das Wandelröschen braucht einen vollsonnigen, warmen und geschützten Platz sowie durchlässige, nährstoffreiche Erde. Im Sommer ist der Wasserbedarf hoch, Staunässe verträgt es jedoch nicht. Während der Blüte wird wöchentlich gedüngt, sonst lässt der Flor rasch nach.
Überwintert wird hell und frostfrei bei etwa zehn Grad, davor werden die Triebe um rund die Hälfte eingekürzt. Im Frühjahr folgt ein kräftiger Formschnitt vor dem Austrieb. Alle Pflanzenteile, besonders die unreifen Beeren, sind giftig.
Zu Kübel- & Mediterrane Pflanzen
Wo das Wandelröschen am besten zur Geltung kommt
Das Wandelröschen wird meist im Kübel auf Terrasse und Balkon gehalten, weil es dort im Herbst leicht ins Winterquartier wandern kann. Im Sommerbeet wirkt es als farbiger Blickpunkt. Es gibt buschige Formen, Hängesorten und als Stämmchen gezogene Exemplare.
Die Blüten sind eine gute Nektarquelle und werden häufig von Schmetterlingen angeflogen. Wegen der giftigen Beeren sollte ein Standort gewählt werden, an dem kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt herankommen; Verblühtes wird am besten regelmäßig entfernt.
Informationen über das Wandelröschen
- Botanischer Name:
- Lantana camara
- Weitere Namen:
- Lantane, Lantanstrauch
- Verwendung:
- Kübel, Balkon, Beet
- Herkunft:
- Tropisches Amerika
- Schnitt:
- Im Frühjahr kräftig einkürzen
- Düngung:
- Wöchentlich während der Blüte
- Gießen:
- Gleichmäßig, im Sommer reichlich
- Langlebigkeit:
- Mehrjährig, frostfrei überwintern
So vielfältig ist das Wandelröschen
Der Farbwechsel ist das Erkennungsmerkmal: Viele Sorten öffnen gelb und färben über Orange nach Rot oder Rosa um, weshalb ein Blütenstand mehrere Töne gleichzeitig zeigt. Daneben gibt es einfarbige Sorten in Weiß, Gelb oder Rosa.
Im Wuchs reicht die Auswahl von kompakten Balkonsorten über breit buschige Kübelpflanzen bis zu hängenden Formen für Ampeln. Als Stämmchen gezogene Wandelröschen brauchen einen schweren Topf und einen windgeschützten Platz.
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Fragen rund um das Wandelröschen
Wie überwintert man ein Wandelröschen?
Hell und frostfrei bei etwa zehn Grad, vor dem Einräumen um rund die Hälfte einkürzen. Im Winterquartier wird nur noch sparsam gegossen und nicht gedüngt.
Ist das Wandelröschen giftig?
Ja. Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders die unreifen grünen Beeren. Bei kleinen Kindern und Haustieren sollte der Standort entsprechend gewählt werden.
Wann schneidet man das Wandelröschen?
Vor dem Einräumen im Herbst um etwa die Hälfte und noch einmal im Frühjahr vor dem Austrieb. Der Frühjahrsschnitt sorgt für einen dichten, buschigen Wuchs.
Warum blüht mein Wandelröschen nicht?
Meist fehlt Sonne oder Dünger. Es braucht einen vollsonnigen Platz und während der Blütezeit wöchentliche Gaben, sonst stellt es den Flor rasch ein.
Wie oft muss man Wandelröschen gießen?
Im Sommer reichlich, oft täglich, denn der Wasserbedarf ist hoch. Staunässe verträgt die Pflanze trotzdem nicht, überschüssiges Wasser muss ablaufen.
Ziehen Wandelröschen Schmetterlinge an?
Ja, die Blüten sind eine ergiebige Nektarquelle und werden gerne von Schmetterlingen angeflogen. Ein sonniger, windgeschützter Platz verstärkt den Effekt.
Ist das Wandelröschen winterhart?
Nein. Es stammt aus den Tropen Amerikas und verträgt keinen Frost. Draußen bleiben kann es nur bis zu den ersten wirklich kühlen Nächten im Herbst.
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