Zierlauch
Kugelrunde Blütenbälle, die hoch über dem Beet zu schweben scheinen: Der Zierlauch ist ein Blickfang im Frühsommer. Er ist pflegeleicht, winterhart und bei Bienen und Hummeln als Nahrungsquelle besonders beliebt.
Was der Zierlauch braucht, um bei dir zu wachsen
Zierlauch braucht einen sonnigen Platz und einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Staunässe verträgt er nicht, in schwerer Erde hilft eine Schicht Sand unter der Zwiebel. Gepflanzt wird von September bis Oktober, etwa zwei- bis dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist.
Gegossen wird nur bei längerer Trockenheit im Frühjahr. Das Laub beginnt oft schon zur Blüte zu vergilben, das ist normal. Die verblühten Kugeln können stehen bleiben, sie wirken auch getrocknet dekorativ bis in den Herbst.
Zu Zwiebel- & Schnittblumen
Wo der Zierlauch am besten zur Geltung kommt
Zierlauch eignet sich für Staudenbeete, Kiesgärten, Präriebeete und große Kübel. Weil sein Laub früh einzieht, wird er am besten zwischen Stauden wie Storchschnabel, Frauenmantel oder Katzenminze gesetzt, die die welken Blätter geschickt verdecken.
Die großen Kugeln wirken in Gruppen von drei bis sieben Zwiebeln besonders gut. Als Schnittblume halten sie lange in der Vase, getrocknet schmücken die Samenstände Sträuße und Gestecke. Wühlmäuse meiden den Zierlauch wegen seines Geruchs.
Informationen über den Zierlauch
- Botanischer Name:
- Allium
- Weitere Namen:
- Allium, Kugellauch
- Verwendung:
- Beet, Kübel
- Herkunft:
- Zentralasien und Iran
- Schnitt:
- Verblühte Kugeln stehen lassen
- Düngung:
- Beim Austrieb im Frühjahr
- Gießen:
- Sparsam, nur bei Trockenheit
- Langlebigkeit:
- Mehrjährige Zwiebel
So vielfältig ist der Zierlauch
Die Auswahl reicht vom niedrigen Sternkugellauch mit großen, lockeren Kugeln bis zu hohen Sorten wie 'Globemaster' und 'Purple Sensation', die über einen Meter erreichen. Die Blütenfarben reichen von Weiß über Rosa bis zu tiefem Violett.
Der Kugellauch 'Drumstick' trägt kleine, eiförmige Köpfe in Weinrot und blüht erst im Hochsommer. Auch der Schnittlauch gehört zur Gattung Allium und blüht mit hübschen rosa Kugeln, er wird aber vor allem als Küchenkraut verwendet.
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Fragen rund um den Zierlauch
Wann pflanzt man Zierlauch?
Die Zwiebeln werden von September bis Oktober gepflanzt, etwa zwei- bis dreimal so tief, wie sie hoch sind. Große Zwiebeln kommen rund fünfzehn bis zwanzig Zentimeter tief.
Warum wird das Laub vom Zierlauch gelb?
Das ist normal, bei vielen Arten zieht das Laub schon zur Blütezeit ein. Niedrige Stauden davor verdecken die welken Blätter, bis sie entfernt werden können.
Was macht man mit Zierlauch nach der Blüte?
Die Kugeln können stehen bleiben, sie wirken auch getrocknet dekorativ. Das Laub wird erst entfernt, wenn es vollständig vergilbt ist.
Welchen Standort braucht Zierlauch?
Sonnig und mit durchlässigem Boden. Im Schatten werden die Stiele lang und weich, und in nasser Erde beginnen die Zwiebeln schnell zu faulen.
Womit kombiniert man Zierlauch?
Mit Stauden, die das früh welkende Laub verdecken, etwa Storchschnabel, Frauenmantel, Katzenminze oder Gräser. Auch zu Rosen und Pfingstrosen passt er gut.
Ist Zierlauch essbar?
Zierlauch ist mit Schnittlauch und Zwiebel verwandt, wird aber als Zierpflanze gezogen. Für die Küche eignen sich besser Schnittlauch, Knoblauch oder Bärlauch.
Hilft Zierlauch gegen Wühlmäuse?
Sein Geruch soll Wühlmäuse fernhalten, und die Zwiebeln selbst werden meist verschont. Einen sicheren Schutz für benachbarte Pflanzen bietet er aber nicht.
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