Zitronenbaum
Duftende weiße Blüten und leuchtend gelbe Früchte, oft gleichzeitig am selben Baum: Der Zitronenbaum ist der Inbegriff südlicher Lebensart. Er verbringt den Sommer draußen und den Winter hell und kühl.
Was der Zitronenbaum braucht, um bei dir zu wachsen
Der Zitronenbaum braucht einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Platz. Die Erde sollte locker und gut durchlässig sein, spezielle Zitruserde ist ideal. Ins Freie kommt er erst, wenn keine Nachtfröste mehr drohen, anfangs für einige Tage in den Halbschatten.
Gegossen wird gleichmäßig, sobald die obere Erdschicht angetrocknet ist, am besten mit kalkarmem Wasser. Von März bis Oktober wird regelmäßig mit Zitrusdünger gedüngt. Geschnitten wird im Frühjahr, vor allem um die Krone locker zu halten.
Zu Kübel- & Mediterrane Pflanzen
Wo der Zitronenbaum am besten zur Geltung kommt
Der Zitronenbaum ist eine Kübelpflanze für sonnige Terrassen, Balkone und Wintergärten. Weil er oft gleichzeitig blüht und Früchte trägt, ist er das ganze Jahr ein Blickfang, und seine Blüten verströmen an warmen Abenden einen intensiven Duft.
Die Früchte lassen sich wie gekaufte Zitronen verwenden, für Limonade, Tee, Desserts oder zum Würzen. Im Winter steht er hell bei etwa acht bis zwölf Grad. Ein warmes, dunkles Wohnzimmer bekommt ihm nicht, dort wirft er schnell seine Blätter ab.
Informationen über den Zitronenbaum
- Botanischer Name:
- Citrus limon
- Weitere Namen:
- Zitrone, Zitruspflanze
- Verwendung:
- Kübel, Balkon
- Herkunft:
- Südostasien, lange im Mittelmeerraum kultiviert
- Schnitt:
- Im Frühjahr in Form bringen
- Düngung:
- Zitrusdünger von März bis Oktober
- Gießen:
- Gleichmäßig, kalkarmes Wasser
- Langlebigkeit:
- Sehr langlebig
So vielfältig ist der Zitronenbaum
Neben der klassischen Zitrone werden viele Zitruspflanzen im Kübel gehalten. Die Meyer-Zitrone bleibt kompakter, trägt früh und gilt als etwas robuster. Die Sorte 'Eureka' blüht fast das ganze Jahr, 'Variegata' hat panaschierte Blätter und gestreifte Früchte.
Verwandte Arten wie Limette, Kumquat, Mandarine und Calamondin brauchen eine ähnliche Pflege. Die Calamondin bleibt klein und eignet sich gut für den Balkon. Kumquats vertragen im Winter etwas niedrigere Temperaturen als Zitronen.
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Fragen rund um den Zitronenbaum
Wie überwintert man einen Zitronenbaum?
Hell und kühl bei etwa acht bis zwölf Grad, zum Beispiel im Wintergarten oder einem hellen Stiegenhaus. Gegossen wird sparsam, gedüngt wird im Winter nicht.
Warum verliert mein Zitronenbaum Blätter?
Meist ist das Winterquartier zu warm und zu dunkel. Auch Staunässe, Trockenheit oder ein plötzlicher Standortwechsel lassen ihn Blätter abwerfen.
Warum bekommt der Zitronenbaum gelbe Blätter?
Oft fehlen Nährstoffe wie Eisen oder Stickstoff, oder das Gießwasser ist zu kalkhaltig. Ein Zitrusdünger und Regenwasser schaffen meist Abhilfe.
Wie oft muss man einen Zitronenbaum gießen?
Sobald die obere Erdschicht angetrocknet ist, im Sommer oft mehrmals pro Woche. Staunässe verträgt er nicht, der Topf braucht deshalb ein Abzugsloch.
Wann trägt ein Zitronenbaum Früchte?
Blüten und Früchte gibt es oft mehrmals im Jahr. Bis eine Zitrone reif und gelb ist, vergehen allerdings meist sechs bis zwölf Monate.
Wann schneidet man einen Zitronenbaum?
Am besten im Frühjahr vor dem neuen Austrieb. Zu lange Triebe werden eingekürzt und nach innen wachsende Zweige entfernt, damit die Krone licht bleibt.
Wie düngt man einen Zitronenbaum?
Von März bis Oktober etwa alle ein bis zwei Wochen mit einem speziellen Zitrusdünger. Er enthält die Spurenelemente, die Zitruspflanzen besonders brauchen.
Etwas anderes offen? +43 6272 4005 oder schreib uns .



